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Zwischenfall in der Kölner Innenstadt

20-Jähriger nach Explosion seiner E-Zigarette im Krankenhaus

28. Januar 2016 | 14:45 | red
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Nach dem Austausch zweier Ersatzteile explodierte am Wochenende eine E-Zigarette. Der Inhaber wurde dabei übel zugerichtet und musste ins Krankenhaus. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Die Gegner der so genannten E-Zigaretten bekommen nun möglicherweise Rückenwind. Am vergangenen Wochenende wurde ein 20-Jähriger schwer verletzt, nachdem seine E-Zigarette in einem Geschäft explodiert war. Er hatte dort Ersatzteile erworben und montiert, bevor das Gerät explodierte.

Wie die Kölner Polizei am heutigen Donnerstag berichtete, war der junge Kölner mit seinem Rauchgerät gegen 15 Uhr in ein Geschäft in der Kölner Innenstadt gegangen und wollte dort einen neuen Akku sowie einen neuen Verdampferkopf erwerben. Das „Mittelteil“ der E-Zigaretten hatte er bei sich, nach dem Kauf bastelte er die beiden Ersatzteile auf sein Mittelteil und wollte das so ertüchtigte Gerät in Betrieb nehmen.

Noch in dem Geschäft explodierte die E-Zigarette mit einem lauten Knall und fatalen Folgen für den jungen Mann. Denn die Explosion brachte dem jungen Kölner nicht nur schwere Schnitt- und Brandverletzungen bei. Durch die Wucht der Detonation verlor er zudem einige Zähne. Die Angestellte alarmierte umgehend den Rettungsdienst, die das Opfer anschließend in ein Krankenhaus brachten. Dort blieb er zunächst stationär.

Nun ermittelt das zuständige Kriminalkommissariat 13 zusammen mit den Produktsicherheitsexperten des Dezernats 55 bei der Kölner Bezirksregierung.

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