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Kölner Design Preis 2016

Voller Erfolg für Kölner Designabsolventen

4. November 2016 | 14:00 | red
So sieht dreidimensional gedrucktes Licht aus fotografiertem Rauch aus. Bild: Max Pietro Hoffmann

So sieht dreidimensional gedrucktes Licht aus fotografiertem Rauch aus. Bild: Max Pietro Hoffmann

Der Kölner Designer Max Pietro Hoffmann ist Gewinner des diesjährigen Kölner Designpreises. Der Absolvent der Köln International School of Design KISD erhielt damit zugleich ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro.

Wie die Verantwortlichen der Technischen Hochschule Köln (TH Köln) am heutigen Freitag bekannt gaben, erhielt Hoffmann die Auszeichnung für seine Abschlussarbeit „Means of Digital Imabes“. Darin setzt sich der junge Nachwuchsdesigner mit dem Medium Fotografie und den Folgen seiner Digitalisierung auseinander. Darin thematisiert Hoffmann ausgewählte digitale Prozesse und Techniken, die im Zusammenhang mit der Produktion und dem Umgang mit digitalen Bildern, ihrer Verfügbar- und Wandelbarkeit und dem daraus resultierenden veränderten Benutzerverhalten stehen.

Unter anderem fotografierte er beispielsweise Rauch in einer Glaskugel in einer 360-Grad-Aufnahme, scannte das Foto anschließend und druckte es mit einem 3D-Drucker aus. „Max Pietro Hoffman zeigt, dass es sich beim digitalen Bild nicht nur um ein einzelnes Bild handelt, sondern um einen unendlichen Prozess von Kopien, Imitationen und Transformationen. Intelligent, anregend und ästhetisch – ‚Means of Digital Images‘ ist Gestaltung auf höchstem Niveau“, so die Begründung der Jury.

Die KISD-Absolventen Ilja Burzev und Evgenii Krivoruchko belegten mit ihrer Gemeinschaftsarbeit „A Study in Interactive Mechanics for Virtual Reality“ den mit 1000 Euro dotierten dritten Platz und machten so den diesjährigen Preis zu einem vollen Erfolg für die KISD. Zweiter Sieger wurde Christian Zipfel für seine Arbeit „Der einsame Hof“, die er an der Internationalen Filmschule Köln ifs eingereicht hatte.

Zwei von fünf Jury-Auszeichnungen gingen ebenfalls an die KISD: Dorothee Clasen wurde ausgezeichnet für „Cirquids“, einer Analyse des neuartigen, gleichnamigen Druckverfahrens, um elektronische Schaltkreise auf Papier zu drucken. Marcel Oelschläger erhielt die Auszeichnung für „ethi.cal“, ein Informationssystem für den ethischen Konsum. Mit insgesamt 14 nominierten Abschlussarbeiten ihrer Studierenden hatte die KISD mit am Wettbewerb teilgenommen. Die weiteren Jury-Auszeichnungen erhielten Arkadij Khaet (“Durch den Vorhang“, Macromedia Hochschule), Lukas Stevens („In guten wie in schlechten Tagen“, Rheinische Fachhochschule Köln) und Laura Quarz („quarz.sand“, ecosign).

Wir freuen uns sehr über das ausgezeichnete Ergebnis für die KISD. Was unsere Absolventinnen und Absolventen dieses Jahr beim Kölner Design Preis erreicht haben, ehrt uns als Institution sehr. Die Jury hatte 27 überzeugende Arbeiten vorliegen und fand sehr einstimmig ihre Gesamtbewertung. Insgesamt konnten wir, in Kooperation mit den anderen beteiligten Hochschulen, den Kölner Design Preis auch dieses Jahr sehr erfolgreich weiterführen“, betonte KISD-Direktor Wolfgang Laubersheimer abschließend.

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