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Neues von der Technischen Hochschule Köln

Fachgruppe Gesundheit und demographischer Wandel mit Kölner Beteiligung

28. Oktober 2016 | 14:00 | red
Die Zentrale der Technischen Hochschule in der Kölner Südstadt.  Bild: Archiv Köln Nachrichten

Die Zentrale der Technischen Hochschule in der Kölner Südstadt. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Bereits am 6. Oktober 2016 hat sich die vierte Fachgruppe des Graduierteninstituts für angewandte Forschung NRW an der Technischen Hochschule Köln gegründet. 13 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus insgesamt acht NRW Fachhochschulen machen mit.

Die neue Fachgruppe soll sich interdisziplinär mit einer der größten gesellschaftlichen Herausforderungen befassen. Die Gruppe mit dem Titel „Gesundheit und demographischer Wandel“ umfasst die Themengebiete Zellphysiologie und Stoffwechselstörungen, Wirkstoff-Forschung, die Mathematische Simulation und Bioinformatik, die Regenerative Medizin sowie die Biotechnologie inklusive der Fermentation und Formulierung von Zellen als auch die Medizintechnik mit den Bereichen Gewebediagnostik, Elektrochirurgie und Mikrosystemtechnik.

Zur neuen Sprecherin der Fachgruppe wurde Prof. Dr. Nicole Teusch von der Technischen Hochschule Köln gewählt. Ihre Vertreter sind Prof. Dr. Anant Patel von der Fachhochschule Bielefeld und Prof. Dr. Jörg Himmel von der Hochschule Ruhr West.

Aus den Forschungsgebieten ergeben sich neue inter- und transdisziplinäre Synergien an den thematische Schnittstellen. Hiervon kann die wissenschaftliche Qualifikation von Promovierenden im Rahmen eines strukturierten Promotionsprogramms profitieren“, betonte die neue Fachgruppenleiterin in einer ersten Stellungnahme.

Fachgruppenmitglieder betreuen in ihren jeweiligen Fachgebieten derzeit knapp 40 Promotionsverfahren, von den die überwiegende Mehrheit (rund 90 Prozent) der Verfahren im Rahmen kooperativer Promotionsverfahren mit Universitäten durchgeführt werden. Ein wesentliches Ziel der Fachgruppe ist es, erstmals eine landesweite Kommunikations- und Vernetzungsplattform forschungsstarker Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Fachhochschulen und ihren Promovierenden im Bereich der Lebebenswissenschaften zu etablieren.

Das Graduierteninstitut für angewandte Forschung NRW ist zum 1. Januar 2016 als gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen gegründet worden und hat den hochschulgesetzlichen Auftrag, kooperative Promotionen an Fachhochschulen und Universitäten nachhaltig zu stärken und auszubauen. Die nun gegründete und konstituierte Fachgruppe ist deshalb für weitere interessierte Forscherinnen und Forscher offen, betonte die Fachgruppenleiter abschließend.

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