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Poetica III kommt an die Kölner Universität

Festival für Poesie kommt nach Köln

28. November 2016 | 17:30 | red
Bild: Archiv Köln Nachrichten

Die Kölner Universität wird Gastgeber der Poetica III. Die findet im Januar kommenden Jahres statt. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Vom 9. bis 14. Januar 2017 findet in der Universität zu Köln das Festival Poetica III statt. Die Seele und ihre Sprachen sind dann Thema des Stelldicheins internationaler Literaturwissenschaftler und Literaten.

Bereits zum dritten Mal richtet das Internationale Kolleg Morphomata der Universität zu Köln gemeinsam mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung das Weltliteraturfestival Poetica aus. Kuratorin der Poetica III ist die Lyrikerin und Essayistin Monika Rinck. Sie hat namhafte Autorinnen und Autoren aus acht Ländern und vier Kontinenten für eine Woche nach Köln eingeladen, um sich gemeinsam dem Thema „Die Seele und ihre Sprachen“ zu widmen, wie die Kölner Hochschule am gestrigen Montag ankündigte.

Sitzt die Seele im Gehirn, im Herzen, im Atem, in den Nerven? Wie kommt sie zur Sprache und was sind ihre Sprachen? Wer von der Seele reden, sich etwas von der Seele reden will, der muss zunächst seine Sprache ändern. Die Seele ist – die Psychoanalyse hat es uns gelehrt – zunächst eine Figur der Rede. In den Pathologien der Gegenwart trifft man sie meist als Bezeichnung für den diffusen Ort der Krankheit an. Um diese Seele in Worte zu fassen, hilft Poesie.

Autorinnen und Autoren wie Javier Bello aus Chile, Michael Donhauser aus Österreich, Nurduran Duman aus der Türkei, Gila Lustiger aus Deutschland/Frankreich, Angelika Meier aus Deutschland, Zeruya Shalev aus Israel, Eleni Sikelianos aus den USA, Galsan Tschinag aus der Mongolei, Stefan Weidner aus Deutschland, die Musiker Chris Fesch, Michael Schmidt und Franz Tröger sowie der Religionswissenschaftler Lorenz Wilkens werden vortragen.

Die Poetica stellt eine Verbindung von Literatur, Wissenschaft und Öffentlichkeit in Lesungen, Gesprächen, Performances und Podiumsdiskussionen dar. Zu den Veranstaltungsorten zählen die Universität, die Stadtbibliothek, das Literaturhaus, das Wallraf-Richartz-Museum und das Schauspiel Köln. Das Festival wird von der Universität zu Köln sowie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Verantwortliche Kuratoren sind Professor Dr. Günter Blamberger, Direktor des Internationalen Kollegs Morphomata, und Professor Dr. Heinrich Detering, Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

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