Adnet
Schaltplatz
Ferienangebot im Pullman Hotel

Kinder schleudern den ersten Honig der Saison

25. Juli 2016 | 15:00 | red
Hoteldirektor Henk J. van Oostrum (hinten, 1.v.r.), Profi-Imker Gregor Köppen (hinten 2.v.r.) und Alois Steines (1.v.l.), Bienensachverständiger des Veterinäramtes der Stadt Köln. Bild: Claudia Wingens

Hoteldirektor Henk J. van Oostrum (hinten, 1.v.r.), Profi-Imker Gregor Köppen (hinten 2.v.r.) und Alois Steines (1.v.l.), Bienensachverständiger des Veterinäramtes der Stadt Köln. Bild: Claudia Wingens

Seit inzwischen zwei Jahren findet im Kölner Pullman Hotel, dem Epizentrum des karnevalistischen Frohsinns, das tradionelle Honigschleudern mit dem Nachwuchs statt. Das war auch in diesem Jahr nicht anders.

Und das diesjährige Treffen stand zudem unter dem aktuellen Motto der Karnevalssession 2016/17 „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck!“. In der so genannten Hofburg des Kölschen Fasteleer standen auch bei diesem Termin die Kleinsten im Mittelpunkt. Gemeinsam mit seinem Team und Profi-Imker Gregor Köppen hat Pullman-Hoteldirektor Henk J. Van Oostrum zum Schleudern des ersten Honigs der Saison Kinder aus dem Bethanien Kinder- und Jugenddorf, der Kölner Theodor-Heuss-Realschule und aus dem Kreis der Mitarbeiter des Pullman Cologne eingeladen

Für Hoteldirektor van Oostrum ist die Einladung eine Herzensangelegenheit die nächste Generation für den Schutz der Bienen zu begeistern. „Verlässt die letzte Biene die Erde, bleiben dem Menschen noch vier Jahre“, wusste schon der weltberühmte Physiker Albert Einstein. Überdies sei der Aspekt der Nachhaltigkeit für den gebürtigen Niederländer und sein Personal von überragender Bedeutung. Seit dem Jahr 2011 sind Bienenvölker sogar auf dem Dach des Hotels heimisch. Imkereibesitzer Gregor Köppen aus Köln-Dellbrück betreut die Insektenvölker sogar höchstpersönlich.

Als erstes Hotel der Domstadt ging das Pullman Cologne im Jahr 2014 eine KURS Lernpatenschaft mit der Kölner Theodor-Heuss-Realschule ein. In dieser Kooperation können sich Jugendliche nicht nur vor Ort über die Berufswelt informieren, sondern sich auch konkret in das Bienenprojekt einbringen. Auch im kommenden Schuljahr haben die Biologielehrer wieder die Möglichkeit, mit ihren Kursen die Bienenvölker auf dem Dach zu besuchen und auch beim Imkern zu helfen. So erhalten die Schüler einen Einblick hinter die Kulissen und können danach den Wert der Bienen besser einschätzen.

In den vergangenen Jahren sind die Zahl der Bienenvölker zum Teil erheblich zurückgegangen, Abschläge von 30 bis 40 Prozent und sogar um die Hälfte sind keine Seltenheit. Hauptursache sind Veränderungen im heimischen Ökosystem, aber auch importierte Bienen- und Hornissenarten sowie Krankheiten. Bienen sind als Bestäuber gerade und vor allem auf so genannten Streuobstwiesen von überragender Bedeutung.

, , , , , , ,