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Integrationsgipfel im Westdeutschen Rundfunk

Kölner Oberbürgermeisterin und Erzbischof diskutieren mit

21. November 2016 | 13:30 | red
Bild: Köln Nachrichten

Der Westdeutsche Rundfunk WDR veranstaltet am morgigen Mittwoch seinen eigenen Integrationsgipfel. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Der Westdeutsche Rundfunk will am morgigen Mittwoch seinen eigenen medialen Integrationsgipfel durchführen. Auch die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki sitzen mit auf dem Podium.

Neben den beiden Kölner Protagonisten wird auch die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin, der WDR-Intendant Tom Buhrow sowie die beiden NRW-Landesminister Rainer Schmeltzer (Arbeit) und Sylvia Löhrmann (Schule) dabei sein. Aus Berlin soll zudem der Chef des Bundeskanzleramtes, Peter Altmaier zugeschaltet werden.

Die Diskussion ist dabei Teil eines Themen-Specials, das sich mit Integrationsthemen aus unterschiedlichen Perspektiven beschäftigen soll. „Wie schaffen wir es?“, lautet deshalb auch die Eingangsfrage, bezogen auf den inzwischen bekannten Ausspruch der Bundeskanzlerin. Ab 14 Uhr geht es um mögliche Lösungen, aber auch um Hindernisse, Ängste und Konflikte im Zusammenhang mit der Flüchtlingsfrage.

Der WDR überträgt die nicht öffentliche Veranstaltung von 14 bis 20:30 Uhr als Audio-Livestream bei WDRforyou und über WDR Event sowie die Abendveranstaltung ab 17:45 Uhr zusätzlich als Video-Livestream auf WDR.de. Der Hörfunksender Funkhaus Europa widmet der Integration sogar eine ganze Themenwoche. WDR 2, WDR 3, WDR 5 und die Aktuelle Stunde berichten tagesaktuell über den Integrationsgipfel, kündigte der Sender weiter an.

„Vielfalt ist uns im WDR ein echtes Anliegen: Wir haben das Thema nicht nur in den Programmen verankert, sondern auch Strukturen im Haus geschaffen, die dem Rechnung tragen: in der Aus- und Fortbildung, der Führungskräfteschulung und der Nachwuchsförderung“, betonte der scheidende WDR-Integrationsbeauftragte Gualtiero Zambonini. Der war von 2003 bis 2016 in dieser Position tätig und trug so dazu bei, dass sich die größte öffentlich-rechtliche Sendeanstalt zum Vorreiter in Sachen Integration und Medien gewandelt habe.

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