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Flüchtlingsunterbringung in Köln

Neue Unterkunft für Geflüchtete in Marienburg

8. November 2016 | 13:30 | red
In sieben Sprachen begrüßt das Eingangsschild die Flüchtlinge in der Zeltstadt. Die Zelte sind soweit aufgebaut, die ersten Zuwanderer werden in Kürze erwartet.  Bild: Köln Nachrichten

In Köln werden weitere rund 50 Flüchtlinge in einem separaten Objekt an der Bonner Straße unterkommen. Symbolbild: Archiv Köln Nachrichten

Die Stadt Köln will bis zu 54 Flüchtlinge in einem neuen Objekt an der Bonner Straße unterbringen. Das Gebäude wurde früher als Bürogebäude genutzt, die Stadt Köln hatte es langfristig angemietet.

Wie das städtische Presseamt am heutigen Dienstag berichtete, sollen die Flüchtlinge hier in Zwei- und Dreibettzimmern mit Gemeinschaftsküchen und Gemeinschaftssanitäranlagen untergebracht werden. Die maximale Kapazität liegt bei 54 Personen. Die ersten Bewohner sollen am Donnerstag nächster Woche (17. November 2016) in ihre neue Bleibe einziehen.

Um die Anwohnerinnen und Anwohner über die Unterbringung der Geflüchteten vor Ort sowie über die aktuelle Flüchtlingssituation in Köln zu informieren, lädt die Stadt zu einer Informationsveranstaltung für Montag, 14. November 2016, 19 Uhr, in die Europaschule am Raderthalgürtel. Einlass ist ab 18:30 Uhr.

Die Zahl der Flüchtlinge in Köln stagniert auf hohem Niveau, derzeit sind es 13.448. Die Stadt Köln hat eine gesetzliche Verpflichtung, Flüchtlinge auch zugewiesene, ein Dach über dem Kopf anbieten. Die ursprünglichen Vorgaben aus dem Jahr 2004, die eine dezentrale und menschenwürdige Unterbringung definierten, konnten angesichts der gestiegenen Flüchtlingszahlen im vergangenen Jahr nicht eingehalten werden.

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