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Neues von der Universität zu Köln

Jenny Gusyk Gleichstellungspreise 2016 verliehen

10. November 2016 | 18:00 | red
Bild: Archiv Köln Nachrichten

Die Preisverleihung fand bereits vor einer Woche statt. 5000 Euro wurden für gute Beispiele zur Gleichstellung der Geschlechter vergeben. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Bereits vor einer Woche wurden an der Kölner Universität die Jenny Gusyk Gleichstellungspreise 2016 verliehen. Thorsten Merl von der Humanwissenschaftlichen Fakultät erhielt am vergangenen Donnerstag als Sieger den Hauptpreis in Höhe von 3000 Euro.

Wie die Kölner Hochschule am heutigen Donnerstag berichtete, fand die Preisverleihung im Rahmen des vierten Genderforum der Universität statt. Der Gleichstellungspreis steht für eine eingeführte oder durchgeführte innovative Gleichstellungsmaßnahme, in diesem Fall für die Vortragsreihe „Pädagogische Praxis, Differenz und soziale Ungleichheit“, die im Sommersemester 2016 stattfand. Die Vortragsreihe schaffte einen Raum für NachwuchswissenschaftlerInnen und Personen, die sich als trans-, intersexuell oder queer positionieren, um ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse zu präsentieren. Gleichzeitig wurden inhaltlich durch die Themen der Veranstaltungsreihe eben jene Kategorisierungen kritisch hinterfragt.

Der Jenny Gusyk „Nachwuchspreis“ 2016, für Abschlussarbeiten in den Gender & Queer Studies, in Höhe von 1000 Euro ging an Kathleen Kimberly Boström aus der Humanwissenschaftlichen Fakultät für ihre herausragende Bachelorarbeit in der Psychologie mit dem Titel „Die psychometrische Messung von Gender: Inwiefern sind nicht-binäre Geschlechtsidentitäten intelligibel?“. Die Arbeit zeichnet sich durch ein beeindruckend hohes Reflektionsniveau aus. Sie stellt das binäre Geschlechtermodell (männl./weibl.) infrage, bietet Lösungsvorschläge an und geht damit über die Grenzen der eigenen Disziplin hinaus.

Den Jenny Gusyk Preis „Familienfreundliche Führung“ 2016 in Höhe von 1000 Euro erhielt Myrle Dziak-Mahler, Leiterin des Zentrums für LehrerInnenbildung (ZfL). Sie wurde von ihrem Team vorgeschlagen und als eine herausragende Führungskraft beschrieben, die sich aktiv für Verbesserungen bei der Vereinbarkeit von Familien- bzw. Pflegearbeit und Beruf einsetzt. Sie schafft in besonderer Weise eine von gegenseitigem Vertrauen geprägte Arbeits- & Teamkultur, in der alle Teammitglieder mit ihren individuellen Bedürfnissen berücksichtigt werden und sich auf Augenhöhe begegnen.

Die Universität zu Köln lobt jährlich drei Preise im Bereich Gleichstellung, Gender- oder Queer Studies und Familienfreundliche Führung aus.

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