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Geldspende für Kölner Kältebus

Santander Bank spendet 3000 Euro für den guten Zweck

28. Oktober 2016 | 08:30 | red
Michaela Groß (l.) überreichte den Scheck an die Vorsitzende der Obdachlosenhilfe, Arzu Mischkoff. Das Hilfsangebot ist nun auch in Köln motorisiert unterwegs.  Bild: Santander Consumer Bank

Michaela Groß (l.) überreichte den Scheck an die Vorsitzende der Obdachlosenhilfe, Arzu Mischkoff. Das Hilfsangebot ist nun auch in Köln motorisiert unterwegs. Bild: Santander Consumer Bank

Die Santander Consumer Bank hat einen Spendenscheck in Höhe von 3000 Euro an die Kölner Obdachosenhilfe überreicht. Das Geld soll für den Kölner Kältebus ausgegeben werden.

Wie die Verantwortlichen der Geschäftsbank am gestrigen Donnerstag mitteilten, lautet der Name des Empfängervereins „Freunde der Kölner Straßen und ihrer Bewohner e.V.“. Das Geld wurde für die Anschaffung und den notwendigen Ausbau ihres Kältebusses dringend benötigt, freute sich die Vorsitzende des Vereins, Arzu Mischkoff über die unerwartete Spende.

Seit Januar 2015 engagieren sich die Vereinsmitglieder mit großem Engagement für Menschen, die von Obdachlosigkeit und Hilfsbedürftigkeit betroffen sind. „Wir schauen wöchentlich auf die Straßen unserer Stadt, denn Obdachlosigkeit ist auch hier in Köln, wie in jeder anderen Großstadt, ein akutes Thema,“ erläutert Arzu Mischkoff die Beweggründe ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Verantwortung beginne vor der eigenen Haustüre, so die Vereinsvorsitzende.

Anfänglich zogen die Helfer und Helferinnen mit einem Handkarren jede Woche einmal durch die Kölner Innenstadt. Im Gepäck: warmes Essen und Getränke, frisches Obst, Hygieneartikel, warme Kleidung und Schlafsäcke. In diesem Jahr kommt nun erstmals ein umgebauter Mercedes Sprinter als sogenannter Kältebus zum Einsatz.

Zweimal wöchentlich soll sich der Bus an mehreren gut frequentierten Plätzen der Stadt aufhalten und die Möglichkeit bieten, sich im Innenraum zu versorgen, aufzuwärmen oder einfach nur kurz durchzuatmen, so der niedrigschwellige Ansatz der Hilfsorganisation. „Obdachlosigkeit hört im Sommer nicht auf“, begründete Santander Mitarbeiterin Michela Groß das Engagement ihres Arbeitgebers.

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