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Ferienspielaktion in den Sommerferien

„Juppi“ ziehen Bilanz: Zwei schöne Tage stimmen versöhnlich

2. August 2014 | 15:00 | red
Bild: Köln Nachrichten

Rund 100 Kinder und gefühlt genau so viele Eltern schauten gebannt auf den Beginn der Vorstellung. Das Handpuppentheater Sternkundt war der krönende Abschluss. Bild: Köln Nachrichten

Das zweiwöchige Programm des mobilen Spieletreffs „Juppi“ ist am gestrigen Freitag mit einem richtigen Highlight zu Ende gegangen. In der zweiten Wochenhälfte konnten sich Kinder, Eltern und Betreuer zudem an einer durchweg trockenen Witterung erfreuen.

Das niedrigschwellige Betreuungsangebot, das in diesem Jahr parallel im Volksgarten sowie im Mülheimer Stadtgarten stattfand, lockte erneut mehrere Hundert Kinder ins Grüne, um mit ihnen herumzutollen oder kreativ zu sein. Allerdings machte das Wetter in diesem Jahr nicht wirklich mit. Gerade dieses Angebot ist auf Sonne, zumindest auf trockenes Wetter angewiesen.

Das Highlight zum Schluss sprach vor allem die Kleinen und Kleinsten an. Das Handpuppen-Theater Sternkundt, die die große Kinderschar zum Abschluss der Veranstaltung noch einmal in ihren Bann schlugen, war tatsächlich der krönende Abschluss des zweiwöchigen Ferienprogramms. Nach den vielen Bastelaktion und dem angestrengten Austoben auf der Hüpfburg waren die Kleinen für die rund dreiviertelstündige Show bereit.

Und damit auch jedem im weiten Rund klar war, wer hier Zielgruppe ist, übte Moderator und Puppenspieler Joachim Stern auch mal gleich die Aufmerksamkeit der Zuschauerinnen und Zuschauer mit einem „Sehtest“. Auf die Frage, ob sie seine beiden Hände sehen könnten, sollten die Kinder laut „Ja“ rufen, was sie begeistert taten. Auf die Frage, ob die Kinder auch seinen Bauch sehen konnte, kam die gleiche Antwort, die aber wegen des T-Shirts so nicht ganz richtig war. Mit diesem „A-Ha“-Effekt ging es ins Spiel.

Trotz Regen viele Kinder und eine echte Überraschung

Bild: Köln Nachrichten

Die beiden Lkw haben jede Menge Spielsachen im Gepäck. Trotz zwischenzeitlichen Regens stimmte das Wetter der letzten beiden Tage versöhnlich. Bild: Köln Nachrichten

Unterdessen zogen die „Juppis“, wie die Betreuerinnen und Betreuer unschwer an ihren türkisfarbenen T-Shirts mit organgefarbener Aufschrift unschwer und von weitem zu erkennen sind, ein positives Fazit. Die erste Woche hatte eher etwas von einem Wasserfall, auch die zweite Woche begann zunächst mit reichlich Regen, denn der mobile Spieletreff eröffnete werktags immer erst um 13 Uhr.

Der vielleicht schönste Tag aber war der vorletzte Tag. Nicht nur, dass dann am meisten los war. Als Überraschungsgast hatte sich ein Berliner Straßenkünstler im Volksgarten eingefunden und begeisterte Groß wie Klein mit seinen artistischen Einlagen. Das Programm dauerte rund eine Stunde und zog mehrere Dutzend Kinder in seinen Bann, berichteten die Mitarbeiter der Stadt stolz.

Der „Mobile Spieletreff“ ist der Nachfolger der vor mehr als 40 Jahren eingeführten „Rollenden Spielplätze Juppi“. Die waren damals als eine Art Pilotprojekt eingeführt worden, um Kinder in Gegenden ohne schönen Spielplatz die Möglichkeit zum Herumtollen und zur Kreativität zu geben. Zum Fuhrpark der „Juppis“ gehören zwei große Lkw („Juppi“) sowie ein Transporter („Juppinchen“). Die sind auch außerhalb der Ferien regelmäßig während der warmen Jahreszeit im Einsatz. Zuständg für die Juppis ist die Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung im Kölner Amt für Kinder, Jugend und Familie.

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