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Spielplatzpaten

Kölner Skater: „Lohse-Rampe“ in Nippes bald fertig
24. Juli 2012 | 19:30 | red

Zwölf Kubikmeter Schalungsholz, zwei Kilometer Lärchenbretter,  400 Quadratmeter Spezialkunststoff als Belag, 40.000 Schrauben, 80 Meter Rohre: So viel verbaut ein gutes Dutzend Kölner Skater für die die „Lohse-Rampe“ an der Inneren Kanalstraße in Nippes. Alles ehrenamtlich. Am Wochenende soll die inoffizielle Eröffnung sein.

Dank der freiwilligen Arbeit konnten die Kosten drastisch gesenkt werden. 220.000 Euro für eine aufwändige Stahlkonstruktion waren schon von der Stadt bewilligt. Jetzt kommt man mit 90.000 aus. Vor allem für Material, Planung und „Bauaufsicht“. Die liegt bei  Andreas Schützenberg. Der 41-Jährige aus Passau gilt mit seiner Firma „IOU Ramps“ als einer der Spezialisten für Skater-Rampen in Europa.

Vandalismus und ein Feuer standen am Ende der ersten Rampe



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Mobiler Treff „Juppi“: Mit viel Sonne ins Jubiläumsjahr
23. Juli 2012 | 20:00 | red

Der Sommer kehrt pünktlich zur dritten Ferienwoche ins Rheinland zurück. Am heutigen Montag erstrahlte die Stadt bei sommerlichen 27 Grad Celsius, ungetrübtem Sonnenschein und einer angenehmen Brise. In zahlreichen Parks und Geschäftsstraßen blühte trotz des werktäglichen Alltags das Leben. Für viele Kinder waren die ersten zwei Ferienwochen allerdings eher etwas für das heimische Kinderzimmer. Bei 18 Grad und Dauerregen vergeht auch dem aktivsten Sprössling schnell die Lust am Toben. Die Verantwortlichen des Mobilen Spieletreffs „Juppi“ (vormals: Rollende Spielplätze) haben ein glückliches Händchen bewiesen, ihre Zelte erst in der dritten Ferienwoche im Volksgarten aufzuschlagen. Denn pünktlich zum gefühlten Hochsommerbeginn startete auch die alljährliche Spieleaktion in der beliebten citynahen Grünfläche.

40 Jahre – „Best of Juppies“

Dabei steht die diesjährige Spieleaktion im Volksgarten unter dem Motto eines runden Geburtstags. Nachdem erst in einer Sondersitzung das Fortbestehen der städtischen Einrichtung „Juppi“ durch die Anschaffung eines zweiten Spiele-Lkw gesichert werden konnte, modernisierte die zuständige Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung im Kölner Amt für Kinder, Jugend und Familie auch ihr dahinter stehendes Konzept. Vor inzwischen 40 Jahren als dezentrales und mobiles Spieleangebot für Kinder aus sozial benachteiligten Stadtteilen gestartet, bleiben die Aufgaben nach wie vor dringend: dem Nachwuchs ein pädagogisch wertvolles und doch niedrigschwelliges Angebot anzubieten.

Für das Jubiläumsjahr hat sich auch im Volksgarten einiges getan, wie ein heutiger Redaktionsbesuch vor Ort verdeutlichte. Im Gegensatz zu früheren Jahren verdoppelten die Organisatoren die Zahl der Betreuerinnen und Betreuer vor Ort. Alle tragen in diesem Jahr ein Team-T-Shirt mit dem Namen und der Bezeichnung „Juppi“, so dass auch Außenstehende schnell erkennen können, wem man Fragen stellen kann. Rund 250 Kinder und Erwachsene besuchten am heutigen Montag die Kreativstationen und Spielemöglichkeiten.



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Ein neuer „Spielplatz“ für mehrere Generationen
13. Juli 2012 | 20:00 | red

Im Kölner Stadtteil Longerich ist am heutigen Freitag ein neues Pilotprojekt der Stadt Köln eröffnet worden. Im Grüngürtel hinter der Grasseggerstraße, auf der Rückseite des Heilig-Geist-Hospitals, eröffneten Jugenddezernentin Dr. Agnes Klein und der Nippeser Bezirksbürgermeister Bernd Schößler den neuen Mehrgenerationenplatz. Mit dabei beim symbolischen Schnitt des roten Bandes war auch Maria Herrig. Die 81-jährige Seniorin aus Longerich war eine der treibenden Kräfte dieses Platzes und folgerichtig auch rundherum glücklich. In nur drei Monaten Bauzeit wurden rund 72.000 Euro investiert. Die Vorbereitungen für diesen Platz waren jedoch deutlich länger und verliefen keineswegs rund, wie Herrig in ihren Ausführungen erläuterte und die Verantwortlichen bestätigten. Das Ergebnis aber stimmt. „Das ist das Resümee meines Lebens“, freute sich Herrig im Gespräch mit der Redaktion über den neuen Spielplatz im Grünzug.

Die Geburt einer Idee

Die Vorgeschichte beginnt mit einer Informationsveranstaltung („Zukunftswerkstatt“), die die Kölner Universität („Kompetenzzentrum 50+“), die VHS und die Kölnische Rundschau im Oktober 2007 durchgeführt haben. Die Idee eines „Senioren-Spielplatzes“ wurde dann sechs Monate später in einem Workshop geboren. Die damals 77-Jährige begann mit dem Netzwerken und stieß auf Unterstützung. Sie initiierte Kontakte zu Geräteherstellern, gewann mit Prof. Dr. Ingo Froboese eine wissenschaftliche Koryphäe für ihre Idee, sah im Urlaub in Thailand und in der Türkei Spielplätze, fotografierte sie und präsentierte anschließend ihre Idee diversen Gremien und auf noch mehr Veranstaltungen. Längst wurde sie als Ansprechpartnerin für das Projekt „Senioren-Spielplatz“ angesehen und eingeladen. Sogar die Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes rief an und machte der älteren Dame Mut.

Vorläufige Haushaltsführung verhinderte zügige Umsetzung

2009 konnte auch eine völlig verregnete Witterung während einer Ortsbesichtigung am heutigen Standort die rührige Seniorin nicht davon abhalten, ihre Überzeugungsarbeit fortzuführen. Ende März 2009 stand fest: Das Projekt, inzwischen in „Mehrgenerationenplatz“ umgetauft, wurde als Pilotprojekt in die höchste Priorität der Stadt aufgestuft. Am 13. September 2009 fand eine Versammlung zur Bürgerbeteiligung statt, doch dann stockte die Umsetzung des Projekts. Der Grund war die damalige Haushaltslage. Weil die Stadt zu jener Zeit der so genannten „vorläufigen Haushaltsführung“ unterlag, konnten keine neuen Gelder ausgegeben werden. Das Projekt drohte zu scheitern.

Sportamt rettet das Projekt



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Kölner Familienpark: Ein „Schmuckstück“ für Vor- und Nachwuchs
12. Juni 2012 | 18:00 | red

Am heutigen Dienstag haben Oberbürgermeister Jürgen Roters und seine für Bildungs- und Jugendfragen zuständige Beigeordnete Dr. Agnes Klein den so genannten „Familienpark“ eröffnet. Die ursprünglich weitgehend brachliegende Fläche unter der Zoobrücke und in direkter Nachbarschaft zum Kölner Jugendpark ist ein weiterer, wichtiger Baustein bei der familienfreundlichen Gestaltung des rechtsrheinischen Rheinufers. Südlich an die neu eröffnete „Multi-Funktionsfläche“ schließt sich der 1957 entstandene Rheinpark mit seiner weitläufigen Parklandschaft an. Nördlich des Familienpark gibt es die Jugendeinrichtung sowie einen nach Norden hineinreichenden Hochseilgarten mit Kletterangeboten.

Folgerichtig zeigten sich Roters und Klein beim heutigen Eröffnungsrundgang fast euphorisch, in jedem Falle hochzufrieden. „In Paris hausen unter den Brücken die Clochards, in Köln spielen unsere Kinder“, wagte sich Roters an einen Vergleich mit der französischen Landeshauptstadt. „Ich bin begeistert, was sich hier in Rekordzeit entwickelt hat. Es ist in der Tat ein Schmuckstück“, so Roters weiter. Auch Jugenddezernentin Klein war sichtlich angetan. Auf nicht ganz eine Million Euro (925.000 Euro) sind die Kosten für das Bauvorhgaben taxiert. Entstanden sind Angebote für alle Altersgruppen, wie die zuständige Abteilungsleiterin im Amt für Kinder, Jugend und Familie, Dorothea John, ausführte.



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NRW appelliert an EU im Kampf gegen Kinderarbeit
12. Juni 2012 | 14:00 | red

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat am heutigen Internationalen Tag gegen Kinderarbeit die Selbstverpflichtung der Regierung betont. Wie das zuständige Landesarbeitsministerium in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird das Land NRW zukünftig keine Aufträge mehr an Firmen vergeben, die in ihrer Wertschöpfungskette auf arbeitende Kinderhände zurückgreifen. Außerdem richtete Landesarbeitsminister Guntram Schneider einen Appell in Richtung Brüssel, zukünftig die Einführung solcher Produkte gänzlich zu unterbinden.



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Rollende Spielplätze machen Station im Bürgerpark Kalk
31. März 2012 | 16:45 | red

Der „Mobile Mädchen- und Jungentreff Juppi“ (früher Rollende Spielplätze) gehört seit mehr als zwei Jahrzehnten zum festen Repertoire der offenen Jugendarbeit in der Domstadt. In der ersten Osterferienwoche sind die beiden zu Spielmobilen umgebauten Lkw wieder unterwegs, um den Spielplatz dorthin zu tragen, wo er gebraucht wird. Dieses Jahr macht das offene Jugendangebot Station im Bürgerpark Kalk. Mit vielen Utensilien werden die Kinder und Jugendlichen auf eine Fülle von Spiel-, Sport- und Bastelangebot zurückgreifen können. Mit dem neuen Konzept eines „mobilen Mädchen- und Jungentreffs“ hat sich diese Institution zudem ein neues zeitgemäßeres Gewand gegeben.



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Fanta, Kinderhilfswerk und TÜV Rheinland starten Spielplatz-Initiative
2. März 2012 | 13:45 | red

Mit promintenter Unterstützung haben die Getränkemarke Fanta, das Deutsche Kinderhilfswerk und der Kölner Prüfkonzern TÜV Rheinland AG eine neue Initiative gegründet. Prominentes Gesicht der neuen Initiative ist diebekannte Fernsehmoderatorin und Bestseller-Autorin Sonya Kraus, sie wird Bortschafterin der Initiative. Anlass für die Initiative war eine erneute Untersuchung der Sicherheit auf den deutschen Spielplätzen, die aus Sicht der TÜV-Prüfer Anlass zur Sorge gibt. Auch beim kreativen Spielwert der Plätze gebe es Nachholbedarf. Mit der neuen Initiative wollen die Kooperationspartner nun die Sanierung von bis zu 20 Spielplätzen unterstützen. Das sei, das wissen auch die Initiatoren, nur ein erster Impuls. Den ersten Spielplatz und zugleich ein Modell, was sich die Partner unter einem kreativen und sicheren Spielplatz vorstellen. Der Modellspielplatz soll am 28. Mai anlässlich des „Weltspieltags“ in Bochum vorgestellt werden. Die Kosten dafür betragen rund 75.000 Euro, wie Hauptsponsor Coca Cola Deutschland bestätigte. Mängel in Sachen Sicherheit



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Spielplatzbedarfsplan wird im Jugendhilfeausschuss vorgestellt
26. Januar 2012 | 18:00 | red

Am 7. Februar 2012 findet im Ratssaal des Spanischen Baus des Rathauses die nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses (JHA) statt. Einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte dieser Veranstaltung dürfte ein Papier sein, auf das die Jugendpolitiker bereits seit einiger Zeit sehnsüchtig warten. Der so genannte „Spielplatzbedarfsplan“ will dabei nicht nur eine umfassende Bestandsaufnahme der aktuellen Spieplatzversorgung sicherstellen. Er soll – dank eines ausgeklügelten Bewertungs- und Erfassungssystems – auch die zukünftigen Bedürfnisse nach neuen Spielplätzen und -geräten sichtbar machen. Dahinter steht das Ziel, auf gesamtstädtischer Ebene das Angebot an Spielflächen weiter auszubauen und so dem Nachwuchs möglichst viel Freiraum in der Millionenstadt Köln zu ermöglichen. Schwierigkeiten und der Wille der Bürger



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Köln-Bocklemünd: Neuer Spielplatz in Fußgängerzone
22. Oktober 2011 | 21:03 | red

In Sichtweite zum Bürgerschaftshaus Bocklemünd/Mengenich haben die Beteiligten am gestrigen Freitag den Spielplatz in der Fußgängerzone Görlinger Zentrum wiedereröffnet. Der Spielplatz war in den vergangenen Wochen und Monaten saniert und umgestaltet worden. Bei herrlichem Herbstwetter dürften auch direkt die Kinder die neuen Spielgeräte austesten und sich nach Herzenslust austoben. Der in die Jahre gekommene Kinderspielplatz an der Stelle war nicht mehr attraktiv und wurde daher kaum mehr genutzt. Gleich drei Ämter sind an der Umgestaltung der Fußgängerzone beteiligt. Neben den beiden Ämter für Verkehr und Stadtentwicklung hat die Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung die Beteiligung der Bürger und Kinder vor Ort organisiert.



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Oberbürgermeister eröffnet neuen Bolzplatz
24. September 2011 | 22:03 | red

Im Kölner Norden gibt es ab sofort einen neuen Bolzplatz. Am heutigen Samstag eröffnete Kölns Oberbürermeister Jürgen Roters die neue Sportfläche auf der Sportanlage des DJK Löwe Köln e.V.. Auch Bezirksbürgermeister Bernd Schößler und der Leiter des Kölner Sportamtes, Dieter Sanden, waren ebenfalls zugegen, als die neue Bolzfläche ihrer Bestimmung übergeben wurde. Die Eröffnung war Teil des diesjährigen Sommerfestes des „Arbeitskreises Jugend“, der ebenfalls auf der Sportanlage im Kölner Stadtteil Niehl stattfand.



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