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Flüchtlingsunterbringung in Köln

Stadt belegt Wohnungen in der Sebastianstraße in Köln-Niehl

29. August 2016 | 12:30 | red
In sieben Sprachen begrüßt das Eingangsschild die Flüchtlinge in der Zeltstadt. Die Zelte sind soweit aufgebaut, die ersten Zuwanderer werden in Kürze erwartet.  Bild: Köln Nachrichten

In Köln-Niehl sollen bis zu 45 Menschen in einem privaten Wohnhaus unterkommen. Symbolbild: Archiv Köln Nachrichten

Auch wenn die Zahlen ankommender Flüchtlinge in den vergangenen Woche nicht mehr gestiegen sind, die Unterbringung der Geflüchteten ist weiterhin ein drängendes Anliegen. Nun wird ein weiteres Wohnhaus zur Flüchtlingsunterkunft.

Wie die Stadt Köln am heutigen Montag bekannt gab, habe man mit einem privaten Eigentümer die entsprechende Nutzung eines Wohnhauses mit elf Wohneinheiten vereinbart. Diese wird die Stadt zur Unterbringung Geflüchteter nutzen. Voraussichtlich kommen hier bis zu 45 Menschen unter.

Die Belegung soll im Verlauf der kommenden Tage nach und nach erfolgen. Die ersten Bewohner konnten bereits einen Teil der Wohnungen beziehen. Die soziale Betreuung der Geflüchteten erfolgt durch den Sozialen Dienst des Amtes für Wohnungswesen. Dieser ist auch Ansprechpartner für die Anwohnerinnen und Anwohner in der Nachbarschaft der Immobilie.

Aktuell leben 13.691 Flüchtlinge in städtischen Einrichtungen. Die Stadt ist gesetzlich verpflichtet, geflüchteten Menschen ein Dach über dem Kopf zu geben. Wegen der 2015 angeschwollenden Massen von Flüchtlingen musste die Stadt Köln das 2004 beschlossene Konzept zur dezentralen Unterbringung Geflüchtete aussetzen.

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