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Wohnungsbau in Köln-Marienburg

Neues Planungskonzept für ehemalige Deutsche Welle

29. August 2016 | 12:00 | red
Auf dem Gelände der früheren Deutschen Welle sollen 700 neue Wohnungen entstehen. Die Planer wollen die Ergebnisse nun öffentlich vorstellen.  Karte: Stadt Köln

Auf dem Gelände der früheren Deutschen Welle sollen 700 neue Wohnungen entstehen. Die Planer wollen die Ergebnisse nun öffentlich vorstellen. Karte: Stadt Köln

Die Neugestaltung des Areals rund um das Hochhaus der früheren Deutschen Welle läuft auf Hochtouren. In der kommenden Woche wollen die Verantwortlichen ihre Planungen öffentlich vorstellen.

Wie die Stadt Köln am heutigen Montag ankündigte, soll es dazu eine öffentliche Informationsveranstaltung am kommenden Dienstag (6. September 2016) geben. Auf dem Grundstück sollen Neubauten für Wohnungen und eine Kindertagesstätte entstehen. Ein Investor hat in Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt ein entsprechendes städtebauliches Planungskonzept entwickelt, das nun vorgestellt werden soll.

Das Areal, für das nun ein Bebauungsplan aufgestellt werden soll, liegt zwischen dem Raderberggürtel im Norden, der Mertener Straße und einem Teil der Bonner Straße im Osten sowie der Gaedestraße im Süden. Die östliche Grundstücksgrenze bildet eine öffentliche Grünfläche.

Ziel der Planung ist es, nach Abbruch wesentlicher Gebäudeteile (hierzu gehört auch das Deutsche-Welle-Hochhaus am Raderberggürtel) ein neues Wohnquartier mit rund 700 Wohnungen und einer Tiefgarage zu schaffen. Die Wohnhäuser sollen bis zu sieben Geschosse haben. Südlich des Hochhauses ist im Übergang zu den vorhandenen Gewerbebauten ein Bereich mit gewerblicher Nutzung vorgesehen.

Darüber hinaus sind ein öffentlicher Grünzug, der Bau einer sechsgruppigen Kindertagesstätte und ein öffentlicher Spielplatz geplant. Die Entwürfe hat das Planungsbüro Astoc erarbeitet. Die Kölner Architekten waren zuvor aus einer Beauftragung mehrerer Architektenbüros als Sieger hervorgegangen.

Telefonische Auskünfte zum Planungskonzept gibt das Stadtplanungsamt zu den üblichen Bürozeiten unter der Rufnummer 0221 / 221-23990. Schriftliche Stellungnahmen zur Planung können bis zum 16. September 2016 an den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Rodenkirchen gerichtet werden. Die Adresse lautet: Bezirksbürgermeister Rodenkirchen Mike Homann, Hauptstraße 85, 50996 Köln. E-Mails sind zu richten an die Adresse mike.homann@stadt-koeln.de.

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