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Baustart in Kölner Innenstadt

Weingarten-Stammsitz wird umgebaut

5. Oktober 2016 | 19:30 | red
Das Haus Friesenplatz 2-6 (links im Bild) steht bereits leer. In Kürze beginnen hier die Abrissarbeiten. Weingarten bleibt als Ankermieter erhalten. Bild: Köln Nachrichten

Das Haus Friesenplatz 2-6 (links im Bild) steht bereits leer. In Kürze beginnen hier die Abrissarbeiten. Weingarten bleibt als Ankermieter erhalten. Bild: Köln Nachrichten

Das „Haus Friesenplatz“ am westlichen Ende des Kölner Friesenplatzes wird umgebaut. Der Eigentümer Allianz Real Estate startet dieser Tage ein neues Großprojekt an einem der belebtesten Plätze in der Kölner Innenstadt.

Wie der Investor am gestrigen Dienstag bekannt gab, soll aus dem Haus, in dem bisher der Modehändler Weingarten sein Stammhaus hatte, eine gemischt genutzte Immobilie mit einer Nutzfläche von rund 15.500 Quadratmetern entstehen. In zwei Bauabschnitten entsteht hier ein Mix aus Büros, Ladenlokalen und Wohnungen. Außerdem soll eine Tiefgarage mit exakt 111 Stellplätzen realisiert werden. Einen ersten Mieter haben die Verantwortlichen der Allianz-Tochter bereits sicher. Das Modehaus Weingarten wird sein Stammhaus (seit 1930) in dem Neubau sogar auf 2200 Quadratmeter ausweiten.

Bevor der Friesenplatz an seinem Westende wieder in vollem Glanz erstrahlen kann, steht zunächst eine Baustelle an. Noch in dieser Woche rücken die Abrissbagger an, um das Gebäude Friesenplatz 2-8 abzutragen und zu entsorgen. Danach werden die Bodendenkmalpfleger und Archäologen des Römisch-Germanischen Museums bis Ende Juni 2017 das Gelände untersuchen. Ab Mitte kommenden Jahres soll die Baugrube erstellt werden, Mitte August soll das beauftragte Abrissunternehmen seine Arbeit erledigt haben, es folgen die eigentlichen Arbeiten für den ersten Bauabschnitt des Neubaus.

Bis Herbst 2018 sollen so in einem ersten Schritt 7700 Quadratmeter Büro- und Handelsflächen entstehen. Anschließend folgt ein zweiter Bauabschnitt, bei dem ab Herbst 2018 bis Sommer 2020 weitere 6600 Quadratmeter Büro- und Handelsflächen sowie hochwertige Wohnungen errichtet werden. Den Neubau mit Erdgeschoss plus sechs Etagen hat das Kölner Architekturbüro msm meyer schmitz-morkramer entworfen, die Kölner Lang & Cie. Rhein-Ruhr Real Estate AG wird das Objekt als Generalübernehmer errichten. Lead-Makler für die Büroflächen ist das Beratungsunternehmen JLL, so weitere Details zum Vorhaben.

Bei der Gestaltung der Fassade sollen drei jeweils unterschiedliche Fassadenabschnitte eine optimale Anpassung an das Stadtbild gewährleisten. Damit ging der Bauherr auch auf die Wünsche des Kölner Gestaltungsbeirats ein, wie die Verantwortlichen betonten. Über die Höhe des Investments machten die Verantwortlichen der Allianz-Tochter indes keine Angaben.

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