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Immobiliendeal in Bonn-Duisdorf

Kölner Investor sichert sich die Gallwitz-Kaserne

10. November 2016 | 11:00 | red
Wohnungsbau

Auch in Bonn werden frühere Militärflächen umgenutzt. In Bonn-Duisdorf soll ein neues Wohnquartier entstehen. Symbolbild: Archiv Köln Nachrichten

Die Gallwitz-Kaserne gehört zu den größten Konversionsprojekten in der früheren Bundeshauptstadt Bonn. Das erworbene Areal hat einer Gesamtgröße von 7,6 Hektar.

Die frühere Bundeswehr-Kaserne liegt an der Julius-Leber-Straße im Bonner Stadtteil Duisdorf und befand sich zuvor im Bestand der bundeseigenen BIMA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben). Auf der Fläche von 76.000 Quadratmetern soll ein neues Wohnquartier entstehen, angestrebt wird eine Fertigstellung bis zum Jahresende 2022. Über den Kaufpreis machten die Beteiligten keine Angaben.

Die zu errichtenden Objekte umfassen knapp 42.000 Quadratmeter für Wohnnutzung sowie weitere rund 13.000 Quadratmeter Gewerbefläche. Auch eine neue Kindertagesstätte ist geplant, darüber hinaus sollen 30 Prozent der neuen Wohnungen öffentlich gefördert und damit mietpreisgebunden sein.

„Mit unserem neuen Projekt schaffen wir nicht nur neuen Wohnraum, sondern hauchen dieser bisher ungenutzten Fläche wieder neues Leben ein“, erklärte Pandion-Vorstand Reinhold Knodel. Neben den Nutzflächen seien im Quartier auch rund 18.000 Quadratmeter als Verkehrs- und öffentliche Grünflächen geplant. Letztere sollen der Naherholung der Anwohner und der Nutzung durch die Kita dienen, betonte der Entwickler abschließend.

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