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Ganz nach dem Geschmack im Herbst

Westerwald ganz nah für Naturgenießer

15. Oktober 2016 | 12:00 | ag
Die landschaftlichen Reize des Westerwalds lassen sich leicht per E-Bike erkunden. Bild: ag

Die landschaftlichen Reize des Westerwalds lassen sich leicht per E-Bike erkunden. Bild: ag

Was in der aktuellen Autowerbung schon Einzug gehalten hat („Ich bin Rugby-Spieler und Pianist – ich bin ein Hybrid.“), wird auch von Reisedestinationen marketinggerecht positioniert.

Der „gemischte“ Tourist. Vorbei die Zeiten, als der klassische Heimaturlauber nur Tagesstrecken erlief und abends müde ins Bett seiner Unterkunft fiel. Oder etwa auf einer Fahrradtour historische Gegebenheiten der Umgebung nebst deren kulinarische Besonderheiten vernachlässigt hat.

Der „moderne“ Reisende wünscht sich möglichst unterschiedliche Sinneseindrücke bei einem hohen Aktivpotenzial gepaart mit einem Ziel möglichst vor der eigenen – aktuell herbstlichen – Haustür.

Durch die Landschaft radeln

Voilà – der Westerwald punktet bestens für einen Kurzurlaub mit seiner kraftvollen grünen Pracht und seinem übersichtlichen Charme fern von zivilisatorischer Hektik des Alltags. In nur einer knappen halben Stunde per ICE zum Bahnhof Montabaur kann sich der Kölner schnell auf das naturstarke Paradies inmitten von dichten Wäldern und gastfreundlicher Infrastruktur einlassen.

Das Ambiente ist ideal für sportlich Interessierte, die beispielsweise per E-Bike die hügelige Region erkunden wollen ohne sich „auszupowern“. Denn diesen Part übernehmen Elektrofahrräder, deren perfekte Mobilität auf abwechslungsreichen Strecken samt Netzwerk aus Verleih- und Akkuladestationen garantiert ist.

Unter die Erde einfahren

Der kathedralsmässige Silo-Raum der Hachenburger Brauerei ist ein echtes Erlebnis. Bild: ag

Der kathedralsmässige Silo-Raum der Hachenburger Brauerei ist ein echtes Erlebnis. Bild: ag

Der Kontrast schroffer Höhen und saftig grüner Täler sorgt für das besondere Flair des Westerwalds. Herrliche Ausblicke über endlose Weiten laden den Urlauber geradezu ein, die Enge seines Herkunftsgebietes der Dom-Metropole zu vergessen, um in der großzügigen Naturlandschaft zu versinken. Eintauchen und aufatmen, was das Herz begehrt.

Die frische Luft gibt neuen Schwung und lässt gleichzeitig „ein Stück Stille“ finden, damit man in sich selbst wieder neue Räume entdeckt. Beides in Kombination präsentiert der Heilstollen in Steinebach/Sieg. Rund 450 Meter im Schoß von Mutter Erde warm eingepackt im extrem gesunden Klima verweilend grüßt einen die Ruhe persönlich.

Auf die Freude zuprosten

Sich zurückziehen, um die eigene Ausgeglichenheit spüren. Sich dabei hervorragend aufgehoben fühlen. Das macht der Westerwald mit seinen sanften Erhebungen zwischen Rhein, Lahn und Sieg erlebbar, die eine Wohltat für die Augen sind. Ein Abstecher in die weitläufige Anlage der Zisterzienser-Abtei Marienstatt stillt nicht nur kulturellen Hunger, sondern sättigt mit der „Wäller Küche“ des klösterlichen Lokals das lukullische Verlangen.

Auch ein Besuch der Altstadt von Hachenburg inklusive Brauerei wirkt inspirierend. Überraschend beeindruckt ist der „kölsche“ Gast als Naturgenießer wie vielfältig, gemütlich und sehr intensiv sich der Westerwald kraft seiner Elemente zeigt.

Die Recherchemöglichkeit erfolgte auf Einladung von Rheinland-Pfalz Tourismus (www.gastlandschaften.de) und Westerwald Touristik Service (www.westerwald.info).

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