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Film- und Medienstiftung gibt geförderte Filmprojekte bekannt

5. Juli 2014 | 10:15 | red

Die Film- und Medienstiftung NRW wird auch in diesem Jahr weiter Filmprojekte fördern. Am gestrigen Freitag gaben die Verantwortlichen die Ergebnisse ihrer dritten Förderrunde bekannt. Insgesamt vergibt die Landesstiftung zur Film- und Medienförderung damit knapp 6,1 Millionen Euro (6,098) an 29 Filmprojekte in NRW.

Acht Spielfilme, darunter die neuen Filme von Christian Schwochow, Uli Edel, Christian Zübert und Hans Steinbichler, erhalten mit 4,88 Millionen Euro den Löwenanteil aus dieser Vergaberunde. Acht Dokumentarfilme, unter anderem von Dominik Graf, Hella Wenders, Marc Wiese und Thomas Riedelsheimer, erhalten zusammen 700.000 Euro. 400.000 Euro gehen an sieben Verleihförderungen, weitere 110.000 Euro an sechs Drehbuchentwicklungen und Projektvorbereitungen, so die Filmstiftung weiter.

Die größte Einzelförderung gehen an das von Pandora produzierte Biopik „Paula“, der das Leben der Expressionistin Paula Modersohn-Becker aufbereitet. Fast die Hälfte der Drehtage wurde in NRW gedreht, die Fördersumme hier beträgt 1,3 Millionen Euro. Weitere 1,2 Millionen Euro und damit nur etwas weniger erhalten die Macher um Regisseur Hans Steinbichler für ihr Filmwerk zum Schicksal der Anne Frank. Fred Breinersdorfer hat das eng an ihr Tagebuch angelegte Buch in Zusammenarbeit mit dem Anne Frank Fonds Basel entwickelt. Die Produktion wird ebenfalls zum Teil in NRW realisiert.

Weitere Filme in der Förderung sind „Nebel im August“ von Uli Edel (800.000 Euro Fördersumme), das Liebesdrama „Agnes“ von Johannes Schmid (500.000 Euro), „In der Mitte des Flusses“ von Damian John Harper (420.000 Euro), „Ein Atem“ von Christian Zübert (400.000 Euro), „Sky“ von Fabienne Berthaud (160.000 Euro) sowie „Mustang“ von Deniz Gamze Ergüven (100.000 Euro), so die Filmstiftung abschließend.

Für die Film- und Medienstiftung NRW ist es die dritte Förderrunde in diesem Jahr.