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Kinostadt Köln

Filmproduzenten danken der Stadt

15. Oktober 2014 | 16:00 | red
(Ex-)Bürgermeisterin Angela Spizig mit den Verantwortlichen der Hollywood-Produktion in ihrem Amtszimmer. Nun gab es ein Dankesschreiben. Bild: Stadt Köln/Archiv

(Ex-)Bürgermeisterin Angela Spizig mit den Verantwortlichen der Hollywood-Produktion in ihrem Amtszimmer. Nun gab es ein Dankesschreiben. Bild: Stadt Köln/Archiv

Vor einigen Monaten wurde im Kölner Stadtgebiet eine internationale Filmproduktion in den Kasten gebracht. Unter anderem drehten die Fimschaffenden auch auf der Zülpicher Straße, im Studentenviertel „Kwartier Latäng“.

Dafür, dass die Dreharbeiten von den Verantwortlichen der kommunalen und bezirklichen Genehmigungsbehörden so reibungslos abliefen, kamen nun einige Vertreter der Filmproduktion ins Kölner Rathaus, um Bürgermeisterin Angela Spizig, stellvertretend für die Stadterwaltung, ihren Dank zu übermitteln.

Wie das städtische Presseamt am heutigen Mittwoch bekannt gab, wird der Film mit dem deutschen Titel „Autobahn“ in die Kinos kommen. Internationale Filmgrößen wie die beiden von der britischen Königin geadelten Schauspieler Anthony Hopkins und Ben Kingsley, standen in der Domstadt vor der Kamera.

Köln ist eine Stadt der Medienschaffenden, eben auch im Kinoformat. In den letzten beiden Jahren hatten schon die Produktionen „Der Medicus“ und „Rush“ für Aufsehen gesorgt, die unter anderem in Köln und NRW produziert wurden. In „Autobahn“ ist Köln aber als reale Stadt sichtbar und Hauptspielort. Die Kinostars werden durch den Film Köln einem Millionenpublikum weltweit näherbringen: Die Galopprennbahn, die Hohenzollernbrücke, die Domplatte, aber auch die Zülpicher Straße bilden die reale Kulisse des Filmgeschehens.

Das war mit nicht unerheblichem Aufwand verbunden. Denn für die Aufnahmen in einer Szenekneipe des Quartier Latäng hatte die Stadt die Zülpicher Straße zeitweise gesperrt und die KVB die Linie 7 umleiten müssen. Die Kölner Produzenten der Firma Action Concept und ihre drei Vertreter Hermann Joha, Kay Niessen und Daniel Hetzer haben sich nun auch in einem Schreiben für die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten bedankt.

„Wir möchten uns sehr herzlich bei Ihnen, Herr Oberbür-germeister Roters, und Frau Spizig (zur Drehzeit Bürgermeisterin) sowie allen städtischen Instanzen und Mitarbeitern für die außerordentlich gute Zusammenarbeit bedanken. Besonders beeindruckt waren wir von der Resonanz der Kölner Bürger, denen wir dafür danken möchten, dass sie die Dreharbeiten mit großer Begeisterung und viel Verständnis für die Abläufe erlebt haben. Das gute Zusammenspiel zwischen der Produktion und städtischen Behörden und Be-trieben hat unsere internationalen Koproduktions-Partner beeindruckt und wird dazu führen, dass sie auch in Zukunft Köln als möglichen Standort bevorzugt berücksichtigen werden“, hieß es in dem Schriftstück.

Auch Starproduzent Joel Silver war zu Gast in Köln und zeigte sich äußerst angetan von Köln als Kulturstadt. Insbesondere die Pläne zur Archäologischen Zone und dem jüdi-schen Museum weckten sein Interesse, sodass er privat für einen Besuch nach Köln zurückkehren möchte – möglicher Weise aber auch mit einer neuen Produktion. Neben dem Imagegewinn und der Steigerung der internationalen Bekanntheit hat die Filmproduktion auch die Wirtschaft angekurbelt. Das Produktionsteam sowie die Schauspieler selbst waren in Kölner Hotels untergebracht, alleine für Catering-Dienstleistungen am Drehort gaben die Verantwortlichen nach Angaben der Stadt rund 300.000 Euro aus, hieß es dazu abschließend.

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