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Internationales Frauenfilmfestival in Köln

Sechs Tage die besten Filme von und für Frauen

11. März 2016 | 09:30 | red

Im wechselnden Turnus findet das Internationale Frauenfilmfestival jeweils in Dortmund und Köln statt. Dieses Jahres ist das Treffen wieder in der Domstadt. In dieser Woche stellten die Verantwortlichen das Programm vor.

Demnach werden im Zeitraum zwischen dem 19. und 24. April mehr als 100 Filme aus aller Welt für den Debüt-Spielfilmwettbewerb angemeldet. Allen gemeinsam ist: Die Filme wurden unter der Regie von Frauen realisiert. Die nominierten Produktionen kommen aus Bulgarien, Belgien, Deutschland, Großbritannien, Ecuador, Israel, Ungarn und den USA, die Verleihung an die Siegerin ist aber nur ein Highlight der Eventreihe.

In diesem Filmjahr ist für viele der Regisseurinnen besonders die Auseinandersetzung mit den herausfordernden Lebensumständen ihrer jungen Protagonistinnen von zentraler Bedeutung. Der israelische Beitrag Sufat Chol (Sand Storm) von Elite Zexer über eine Beduinenfamilie in der israelischen Wüste Negev wird das Frauenfilmfestival am 19. April eröffnen. Alle Filme des Wettbewerbs sind beim Festival im Kölner Odeon Kino zu sehen. Der Preis wird von einer dreiköpfigen Jury internationaler Fachfrauen vergeben. In diesem Jahr haben die Regisseurin und Drehbuchautorin Angelina Maccarone und die Produzentin Marilyn Watelet bereits ihr Mitwirken im Auswahlgremium zugesagt. Insgesamt wurden acht Filme für die finale Auswahlrunde nominiert.

Hauptort des Festivals ist das Odeon Kino. Weitere Veranstaltungsorte beim Frauenfilmfestival sind die ifs – Internationale Filmschule, das Filmforum im Museum Ludwig, die Filmpalette, die Kunsthochschule für Medien sowie das Alte Pfandhaus. Hier befindet sich auch das Festival- und Pressezentrum während der sechs Festivaltage.

Das Festival wird gefördert und unterstützt vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW, der Stadt Köln, vom Kulturbüro der Stadt Dortmund, der Film- und Medienstiftung NRW sowie dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem NRW-Landesministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter. Die Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, die Zeitschrift Choices und die Ford-Werke GmbH unterstützen das Festival. Weitere Informationen zum Ablauf des Festivals finden sie auch im Internet unter: www.frauenfilmfestival.eu.

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