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Neuer Verwaltungsbericht zur Sanierung von Oper und Schauspiel

Kosten steigen – vorerst – auf 365 Millionen Euro

5. Oktober 2016 | 12:00 | ehu
Immerhin: In der neuen "Kleinen Bühne" des Schauspiels in den ehemaligen Opernterrassen kann seit dem vorigen Wochen gespielt werden. Foto: ehu

Immerhin: In der neuen „Kleinen Bühne“ des Schauspiels in den ehemaligen Opernterrassen kann seit dem vorigen Wochen gespielt werden. Foto: ehu

Langsam kommt teures Licht ins Dunkel der Opern- und Schauspielsanierung: Nach dem jetzt vorgelegten Bericht der Verwaltung sind die Kosten gegenüber Juli auf 365 Millionen Euro gestiegen. Bislang wurde von knapp 350 Millionen ausgegangen. Eine weitere Steigerung ist absehbar, entsprechende Vorlagen sind schon in Arbeit.

In der neuen Summe sind 323 Millionen Euro „vertragliche Verpflichtungen“ enthalten. Diese ergeben sich zum Teil durch die Abschlüsse von Firmengesprächen und eine beschleunigte Nachtragsbearbeitung. Es wurde ein Gegenforderungs- und Schadensmanagement eingerichtet. „Aufgrund des erheblichen Aufwandes für ein solches Verfahren wegen der Vielzahl der Beteiligten, der komplexen Sachverhalte und des damit verbundenen Koordinierungsaufwandes“ könnten derzeit aber noch keine Angaben zu möglichen Erstattungen aus diesen Forderungen gemacht werden, teilte die Stadt mit.

Die geplanten Kosten für die Objektüberwachung und die Neuvergabe der Objektüberwachung wurden danach „deutlich erhöht“. Die Neuplanung der Sanierungsarbeiten – insbesondere des Rück- und Neubaus von Pfusch am Bau – wird Schätzungen nach rund 15 Monate dauern.

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