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Grenzenlose Freiheit

Zauchensee ist Geheimtipp für Freerider

16. Februar 2017 | 10:00 | ag
Grenzenloser Ski-Spaß im Freeriding-Paradies Altenmarkt-Zauchensee. Bild: Altenmarkt-Zauchensee Tourismus

Grenzenloser Ski-Spaß im Freeriding-Paradies Altenmarkt-Zauchensee. Bild: Altenmarkt-Zauchensee Tourismus

Wenn es frisch geschneit hat, steht Bernhard Winter morgens als erster am Lift in Zauchensee, dem höchstgelegenen Skigebiet der Salzburger Sportwelt, durch das sich auf 1350 bis 2188 Meter über dem Meeresspiegel 75 Pistenkilometer schlängeln.

Der 33-jährige Sportler, der sich als Student sein Taschengeld schon häufiger als Ski- und Snowboardlehrer verdiente, hat allerdings nicht die hervorragend präparierten Pisten, sondern die unberührten Tiefschneehänge im Visier. „Zauchensee ist mit Abstand das Beste, was einem Freerider passieren kann“, sagt er.

Der Weltcuport mit seinen anspruchsvollen Skihängen steckt nicht nur für ausgewiesene Cracks wie Bernhard Winter noch voller Herausforderungen, er bietet auch Tiefschnee-Neulingen beste Voraussetzungen. Denn es gibt zahlreiche Stellen, an denen man einfach kurz von der Piste ausscheren und ein paar gefahrlose Pulverschwünge probieren kann, bevor man sich wieder einfädelt. Und für Tiefschneefans mit ein wenig mehr Erfahrung hat die Liftgesellschaft eigens Varianten ausgeschildert.

Wenn man mit den Ski zu fliegen beginnt

Auf beiden Seiten der Lifttrasse neben der Tauernkarbahn, wo ein im oberen Bereich offenes Gelände lockt und der Latschen- und Lärchenwald im unteren Bereich präzises Fahren erfordert. Oder man schwingt zur Bergstation des Lifts „Gamskogel 2“ und sieht schon beim Hinaufschweben auf der linken Seite den Kessel und den Einstieg: Hier gibt’s keine Bäume, dafür ist’s extrem steil, und weil dieser Bereich doch öfter befahren wird, ist die Schneeschicht relativ kompakt und sicher.

Beide Strecken setzen allerdings eine wirklich gute Fahrtechnik voraus, da man bei einem Sturz ziemlich weit nach unten rutschen kann“, sagt Bernhard Winter. Die absoluten Cracks zieht es zur Schwarzwand mit ihren Kuppen, Hügeln, Baumansammlungen und Felsvorsprüngen. Besonders die Ostabfahrt garantiert Adrenalinkicks – von kleinen Felssprüngen bis zu Sieben-Meter-Jumps ist alles drin. „Im unteren Bereich gibt’s eine Stelle, die man nur nach einem kurzen Aufstieg durch den Wald erreicht“, verrät Bernhard Winter. „Dann ist man am Einstieg und springt über einen Felsen zwölf Meter in die Tiefe.“

Lawinentaugliche Ausrüstung ist das A&O

Das ist Freiheit pur für Bernhard Winter, der weiß, was er wann riskieren kann und der jederzeit lawinentauglich ausgerüstet ist. „Wer zum ersten Mal in einem ihm fremden Gebiet freeriden geht, sollte sich unbedingt einen Guide nehmen, der auf die Besonderheiten vor Ort hinweist“, empfiehlt Bernhard Winter. Generell mahnt er, den Lawinenbericht immer genau zu studieren, bevor man sich aufmacht. Die drei Skischulen im Hoteldorf Zauchensee bieten auf Anfrage geführte Tiefschneetouren mit Einführung in die Lawinenkunde an.

Das Hoteldorf selbst, in dem die Urlauber vom Bett aus mit Zwischenstopp am Frühstücksbuffet direkt auf die Piste gehen, ist der ideale Ort für Wintersport – und zum Ausspannen nach aufregenden Schneeabenteuern. Wer Kultur und Tradition erleben oder in liebevoll geführten Geschäften nach Mitbringseln Ausschau halten möchte, plant einen Ausflug ins nahgelegene Altenmarkt ein, das mit einem der schönsten erhaltenen Dorfkerne Österreichs lockt.

Informationen zu Freeriding und Trendsportarten unter www.altenmarkt-zauchensee.at .

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