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Großdemonstration auf der Deutzer Werft

Am Samstag demonstrieren die Aleviten gegen Erdogan

10. November 2016 | 17:00 | red
Großes Polizeiaufgebot am 25. Oktober 2015. Am Tag danach gab es weitere Zahlen zur Einsatzbilanz. Bild: Köln Nachrichten

Auch am kommenden Samstag wird es in Köln-Deutz wieder voll. Die Aleviten in Deutschland rufen zum Protest gegen die türkische Regierung unter Erdogan auf. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan steht auch bei den Aleviten in Deutschland in der Kritik. Nun hat ein Verein der Aleviten zur Protestkundgebung aufgerufen, die Veranstalter rechnen mit 20.000 bis 30.000 Demonstranten auf der Deutzer Werft.

Wie die Kölner Polizei am heutigen Donnerstag bestätigte, findet die Kundgebung dieses Mal als Standkundgebung statt. Zwischen 12 und 17 Uhr wird es auf dem Freigelände an der Deutzer Werft in erster Linie um die aktuelle politische Situation in der Türkei. Ein kurdischer Verein hatte für den gleichen Tag in Düsseldorf eine geplante Demonstration abgesagt und wirbt nun ausschließlich für die Teilnahme in Köln.

Durch den Anreise- und Abreiseverkehr wird es in den Stadtteilen Deutz und Poll zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Eine Sperrung der Brücken ist derzeit aber nicht vorgesehen. Die Polizei Köln schaltet am morgigen Freitag (11. November) in der Zeit von 9 bis 17 Uhr sowie am Samstag ab 9 Uhr bis Einsatzende ein Bürgertelefon unter der Telefonnummer 0221 / 229 – 7777.

Auch die Stadt macht sich Sorgen, dass am Tag nach der Karnevalseröffnung der Verkehr auf der rechten Rheinseite erheblich beeinträchtigt wird. Die Stadt Köln empfiehlt daher, sich frühzeitig Ausweichrouten zu suchen und nach Möglichkeit den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Anlieger auf der rechten Rheinseite müssen sich darauf einrichten, dass die rheinnahen Parkplätze an der Siegburger und anderen Straßen am Samstag gesperrt werden. Ab 9 Uhr morgens wird der Ordnungsdienst die entsprechenden Bereiche ablaufen und die Einhaltung der Halteverbotszonen kontrollieren, hieß es dazu abschließend.

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