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Tierplage auf Kölner Friedhöfen

Auf drei Friedhöfen gibt es zu viele Nagetiere

6. Dezember 2016 | 14:30 | red
Bild: Archiv Köln Nachrichten

In den Grünflächen von drei Kölner Friedhöfen gibt es zu viele Nager. An den Samstagen wird nun gejagt, die Friedhöfe öffnen mit Verspätung. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Die Stadt Köln hat mit einer Tierplage zu kämpfen. Am kommenden Samstag werden drei Friedhöfe in Köln erst später öffnen. Jäger gehen hier auf die Suche nach so genanntem Schadwild.

Wie die Stadt Köln am heutigen Dienstag bekannt gab, werden in der bevorstehenden Wochen der Saison Jäger Ausschau nach Nagetieren machen. Damit will die Stadt den Bestand an so genanntem Schadwild auf den Friedhöfen reduzieren. Betroffen sind der Südfriedhof, der Westfriedhof und der Friedhof Mülheim.

Vom kommenden Samstag (10. Dezember 2016) an sollen die Jäger an den Morgenstunden freies Schussfeld haben, um den Nagern auf die Schliche zu kommen. Deshalb öffnen die drei Friedhöfe an diesen Tagen erst um 10 Uhr.

Der große Bestand an Nagern macht den Friedhofsgärtnern zu schaffen. Die Tiere knabbern an den Grabbepflanzungen und haben bereits erhebliche Schäden verursacht. Weitere Hinweise zur Jagd auf das Schadwild finden die Friedhofsbesucherinnen und -besucher an den Eingängen der Begräbnisstätten und im Internetauftritt der Stadt Köln. Die Jagdsaison dauert bis Ende Februar 2017 an, so die Stadt abschließend.

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