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Bombenfund in Köln-Deutz – Update

Bombe noch vor einsetzendem Berufsverkehr entschärft

12. Dezember 2016 | 16:00 | red
Bild: Stadt Köln/Archiv

In Köln-Deutz ging die Entschärfung der Bombe zwischen Messe und Bahnhof Deutz zügig voran. Um 15:30 Uhr war der Blindgänger unschädlich gemacht. Symbolbild: Stadt Köln/Archiv

Die Fliegerbombe US-amerikanischer Bauart ist am heutigen Montagnachmittag gegen 15:30 Uhr erfolgreich entschärft worden. Die Evakuierung verlief ohne größere Verzögerungen, die Sperrungen sind nun wieder aufgehoben.

Zehn Minuten nach der Erfolgsmeldung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes gab die Stadt Köln um 15:40 Uhr offziell Entwarnung. Der Heckzünder konnte herausgedreht und damit der Blindgänger unschädlich gemacht werden. Damit können nun alle Sperrungen im Evakuierungsbereich rund um den Bahnhof KölnMesse/Deutz wieder aufgehoben werden. Dies gilt sowohl für die Straßen als auch für die Bahnlinien von Deutscher Bahn und Kölner Verkehrs-Betriebe sowie für den Luftraum über Deutz. Die Rheinschifffer waren nicht betroffen.

Anders für rund 1100 Bewohner im Stadtteil Deutz, die ihre Wohnungen verlassen mussten. 16 Personen waren für die Evakuierung auf die Hilfe von Feuerwehr und Hilfsdiensten angewiesen. Die Anzahl der Beschäftigten in den umliegenden Gebäuden und Hochhäusern, die ebenfalls evakuiert wurden, ist nicht bekannt. Es ist allerdings von mehreren Tausend Personen auszugehen. In der Anlaufstelle in der Halle 8 der Koelnmesse hatten sich allerdings nur rund 30 Personen aufgehalten.

Das Ordnungsamt war mit 88 Kräften im Einsatz, die Polizei mit rund 30 und die Feuerwehr mit zehn Mitarbeitern, hieß es dazu vom städtischen Presseamt abschließend.

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