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Machbarkeitsstudie für Radschnellweg Köln-Frechen

Düsseldorfer Büro plant Radschnellweg im Kölner Westen

24. November 2016 | 15:00 | red
Ab März kommenden Jahres will die KVB mit mehr als 900 Leihrrädern die urbane Mobilität um ein weiteres Angebot bereichern. Bild: KVB

Zwischen der Kölner Universität und der Nachbargemeinde Frechen soll ein Radschnellweg entwickelt werden. Nun steht das Planungsbüro fest. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Die Vorbereitungen für den geplanten Radschnellweg zwischen dem Kölner Westen und der Nachbargemeinde Frechen haben einen weiteren Meilenstein erreicht. Nun steht das Planungsbüro fest, dass die weiteren Schritte für die neue Radwegeverbindung übernehmen wird.

Wie die Stadt Köln am heutigen Donnerstag berichtete, erhielt das Ingenieurbüro Lindschulte + Kloppe aus Düsseldorf den Zuschlag in dem europaweit ausgeschriebenen Verfahren. Die Düsseldorfer Planer setzten sich gegen starke Konkurrenz durch. Das Büro wurde mit der Generalplanung für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie beauftragt und hat bereits seine Arbeit aufgenommen.

Da es sich bei dem Projekt Radschnellweg um eine reizvolle, neue Aufgabenstellung im Bereich der Verkehrsinfrastruktur handelt, das zudem hohe Aktualität besitzt, ist die Aufgabe auf großes Interesse bei den Planungsbüros gestoßen. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte den Wettbewerbsbeitrag zum Radschnellweg Köln-Frechen, den die Städte Köln und Frechen sowie der Rhein-Erft-Kreis gemeinsam eingereicht hatten, prämiert und eine Förderzusage für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie erteilt.

Der Radschnellweg Köln-Frechen wird die Universität zu Köln mit dem Bahnhof in Frechen auf direktem Weg verbinden. Insbesondere für Berufspendler, aber auch für alle anderen mit dem Rad Fahrenden wird diese schnelle und direkte Wegeverbindung von Interesse sein, betonte die Stadt in ihrer heutigen Mitteilung dazu.

Sobald erste Planungsergebnisse vorliegen, sollen in einem weiteren Verfahrensschritt die Bürgerinnen und Bürger informiert und mit verschiedenen öffentlichen Aktionen beteiligt werden. Nach der vollständigen Erstellung der Machbarkeitsstudie wird mit dem Land NRW als Fördergeldgeber und allen zu beteiligenden politischen Gremien beraten, wie die Planungen fortgeführt werden sollen, hieß es dazu abschließend. Einen konkreten Zeitplan nannte die Stadt nicht.

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