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Festnahme in Kölner Flüchtlingsunterkunft

16-jähriger Syrer soll Kontakte zum IS gehabt haben

21. September 2016 | 12:00 | red
Polizeipraesidium_gr

Der Verdacht gegen den am gestrigen Dienstag festgenommenen 16-jährigen Syrer scheint sich zu bestätigen. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Der Verdacht der Ermittler gegen einen 16-jährigen Jugendlichen aus Syrien scheint sich zu bestätigen. Der junge Mann war am gestrigen Dienstagnachmittag von Beamten einer Spezialeinheit in einer Flüchtlingsunterkunft in Köln-Porz festgenommen worden.

Wie die Kölner Polizeibehörde und die Staatsanwaltschaft Köln in einer gemeinsamen Presseerklärung nun nachlegten, soll der 16-Jährige tatsächlich Kontakte zur Terrororganisation IS gehabt haben. Dabei habe die Auswertung seines Mobiltelefons ergeben, dass ein im Ausland lebender IS-Kontaktmann den jungen Syrer für „islamistische Aktivitäten“ gewinnen wollte.

Auf die Bekanntgabe weiterer Details verzichteten die Strafverfolgungsbehörden, weil die Ermittlungen in dieser Sache derzeit noch nicht abgeschlossen sind. Erst wenn der weitere Ermittlungserfolg nicht gefährdet ist, wollen sich die Behörden erneut äußern.

Bei dem gestrigen Einsatz wurden drei Bewohner der Unterkunft leicht verletzt. Der Jugendliche soll sich erst im Laufe der letzten Wochen radikalisiert haben, hieß es aus seinem Umfeld.

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