Adnet
Schaltplatz
Die Kriminalpolizei warnt

Vermehrt falsche 20-Euro-Scheine im Umlauf

14. Oktober 2015 | 12:30 | red
Kleingeld_gr

Geldfälscher haben in den vergangenen Wochen vor allem gefälschte 20-Euro-Noten in Umlauf gebracht. Die Kölner Kriminalpolizei warnt. Symbolbild: Archiv Köln Nachrichten

Die Kölner Kriminalpolizei hat am heutigen Mittwoch vor gefälschten 20-Euro-Banknoten gewarnt. Im Einzugsgebiet der Kölner Polizeibehörde sind alleine im vergangenen Monat 120 Blüten in Umlauf gebracht worden. Im Oktober stieg die Zahl der Funde weiter an.

Offenbar wollen die kriminellen Geldfälscher die Gunst der Stunde nutzen, denn schon ab November dieses Jahres wird der neue 20-Euro-Schein auf den Markt kommen. Im Monat September stellten die Beamten der Kölner Polizei in Köln und Leverkusen 120 Fälschungen der 20-Euro-Banknote sicher. In den ersten zwei Wochen im Oktober erhöhte sich diese Zahl sogar auf 147, wie die Behörde weiter ausführte.

Grund genug, eine Warnung zu veröffentlichen. Besonders der Einzelhandel ist betroffen, hier lassen sich die Blüten am besten und einfachsten in den Geldkreislauf einschleusen. Die meisten Blüten sind mit der Notennummer S19065030524 auf der Rückseite des Scheins versehen. Ein weiterer Anhaltspunkt für das Erkennen der Fälschung ist der fehlende „goldfarbene“ Streifen auf der Rückseite. Auf sämtlichen falschen Geldscheinen befindet sich an dieser Stelle lediglich ein in grauer Farbe nachgeahmter Streifen mit dem Aufdruck „20“ und dem „Euro“-Zeichen, so der Hinweis zur aktuellen Fundserie.

Die Bürger sollten vor allem dann wachsam sein, wenn sie auf offener Straße zum Wechsel eines 20-Euro-Scheins gebeten werden. Wer ein solches Falsifikat zu Gesicht bekommt, sollte sich sofort mit der Kölner Polizei in Verbindung setzen. Dafür steht auch die Notrufnummer 110 bereit.

, , , , , ,