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Rosenmontagszug – Bilanz der Feuerwehr

Ruhiger Verlauf für die Hilfsdienste – keine Sturmverletzten

9. Februar 2016 | 13:45 | red
Bild: ehu

Der Kölner Rosenmontagszug war auch aus Sicht der Hilfsdienste eine runde Sache. Symbolbild: ehu/Archiv

Der gestrige Rosenmontag war auch aus Sicht der Lebensretter und Hilfsdienste ein gelungener Tag. Trotz der angekündigten unruhigen Luft im Rheinland fand der Umzug statt, für die Hilfsorganisationen war es ein ruhiger Tag.

Wie die Stadt Köln am Tag nach dem Rosenmontag bekannt gab, haben die eingesetzten Hilfsorganisationen wie Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst sowie die Kölner Berufsfeuerwehr einen ruhigen Tag hinter sich gebracht. Dabei hatten die Hilfsorganisationen insgesamt 15 zusätzliche Rettungswagen sowie vier Notarzteinsatzwagen zusätzlich bereitgestellt. Des Weiteren standen zur Abdeckung weiterer Transportkapazitäten drei Patiententransportzüge in Bereitschaft.

Die Einsatzbilanz bestätigt diesen Eindruck. So wurden im Bereich des Rettungsdienstes insgesamt 478 Einsätze abgearbeitet, im Gegensatz zu 551 Einsätzen in 2015. Hierbei handelte es sich zumeist um internistische Notfälle. Aber auch chirurgische Notfälle waren darunter, wie leichte Sturzverletzungen. In den Unfallhilfsstellen wurde 67- mal Erste Hilfe geleistet. In 2015 waren es dagegen noch 110 Hilfeleistungen.

Im Feuerschutz waren insgesamt 63 Einsätze zu bewältigen, davon 25 leichtere Sturmschäden wie abgedeckte Planen und kleiner Baumschäden. Im Vergleich dazu waren in diesem Bereich 2015 insgesamt 29 Einsätze zu verzeichnen. Ein Jahr zuvor war aber auch kein Sturmtief über das jecke Rheinland gezogen, so die Verantwortlichen abschließend.

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