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Neue Planung zum Silvester-Fest 2016/17

Kölner Dom im Mittelpunkt einer Multimedia-Show

20. November 2016 | 20:00 | red
Der Kölner Dom. So stellt sich der Lichtkünstler Philipp Geist den Silvesterabend 2016 vor. Sein Konzept erhielt nun grünes Licht der Verantwortlichen. Visualisierung: Studio Philipp Geist

Der Kölner Dom. So stellt sich der Lichtkünstler Philipp Geist den Silvesterabend 2016 vor. Sein Konzept erhielt nun grünes Licht der Verantwortlichen. Visualisierung: Studio Philipp Geist

Die massenhaften Übergriffe rund um den Kölner Hauptbahnhof sollen sich nicht wiederholen. Nach einigen Wochen Rätselraten hat die Stadt am heutigen Sonntag ihre Planungen für den Silvesterabend in der Kölner Innenstadt konkretisiert.

Demnach soll es ab 17 Uhr eine große Licht-Show rund um den Dom und sein Umfeld geben. Kein geringerer als der renommierte Lichtkünstler Philipp Geist soll mit seinem Konzept „Time Drifts Cologne“ die Anforderungen an die Sicherheit mit der Erlebbarkeit von Kölns Besucherattraktion Nummer 1 kombinieren. Für Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker ein überzeugendes Konzept.

Ich freue mich, dass es gelungen ist, den international renommierten Lichtkünstler Philipp Geist zu gewinnen, der am Kölner Dom eine sehr lebendige Lichtinszenierung in unserem Auftrag realisieren soll“, kommentierte die erste Bürgerin der Millionenstadt die Planung für den 31. Dezember.

Sicher und Schön – das Gegenbild zum vergangenen Jahresübergang

Die Kölner Bürger sollen sich bei der Auswahl der Worte und Motive auf der Domplatte beteiligen. Visualisierung: Studio Philipp Geist

Die Kölner Bürger sollen sich bei der Auswahl der Worte und Motive auf der Domplatte beteiligen. Visualisierung: Studio Philipp Geist

Um all denen, die im Zentrum der Stadt den bevorstehenden Jahreswechsel feiern wollen, nicht nur eine sichere Umgebung zu gewährleisten, sondern zugleich auch ein besonders kulturelles Erlebnis zu bieten, wird die Verwaltung der Politik einen entsprechenden Projektvorschlag zur Entscheidung vorlegen. In den vergangenen Monaten hatte es eine Reihe von Überlegungen zu einem kulturellen Akzent am Dom in der Silvesternacht gegeben. Alle Überlegungen müssen allerdings auch in das Sicherheitskonzept der Polizei und der Stadt Köln einpassen lassen. An dieser Hürde sind einige Projektskizzen gescheitert, räumte die Stadt ein.

Das ist mit dem aktuellen Vorschlag des Lichtkünstlers anders, er stößt bei Stadt und Polizei auf einhellige Zustimmung. Dabei will er eine Art „Licht-Traum-Raum“ einrichten, gestaltet durch die Projektion von Worten, Begriffen, Zeichen, Farben und Formen auf den Platzflächen vor dem Domportal und den Roncalli-Platz sowie unter Einbeziehung einiger Fassaden im Umfeld des Domes. An dieser Auswahl sollen sich die Kölnerinnen und Kölner durch eigene Vorschläge beteiligen können. Sie werden damit zum Teil der Veranstaltung,so die Idee des Künstlers.

Begleitet wird die Lichtinstallation von einem „Ambient-Sound“, der über die gesamte Fläche rund um den Dom intoniert werden soll. Die Lichtinstallationen sind allerdings nur innerhalb des abgesperrten Teils der Domumgebung zu sehen. Pyrotechnik ist hier nicht erlaubt, außerdem soll sehr viel Polizei vor Ort sein. Die Lichtinstallation soll bis zum Jahreswechsel um 0 Uhr zu sehen sein. Die Planungen für den Jahreswechsel 2016/17 sind allerdings noch nicht abgeschlossen, teilte die Stadt abschließend mit.

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