Adnet
Schaltplatz
Personalie beim Westdeutschen Rundfunk

Generationenwechsel im ARD-Studio Brüssel

12. Mai 2016 | 15:30 | red
Bild: Köln Nachrichten

Der Westdeutsche Rundfunk WDR hat einen Nachfolger für den bisherigen Studioleiter in Brüssel gefunden. Der Neue ist 38 Jahre alt. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Brüssel ist die europäische Hauptstadt. Folglich gehört der Posten des Leiters des dortigen ARD-Studios zu den wichtigsten im Korrespondentennetz der Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten. Zum 1. August gibt es hier einen Generationenwechsel.

Rolf-Dieter Krause geht mit seinen 65 Jahren nun in den Ruhestand. Zum 1. August dieses Jahres wird ihm der WDR-Journalist Markus Preiß nachfolgen. Krause war 15 Jahre lang Korrespondent des WDR in der europäischen Hauptstadt. Preiß hat in den letzten Jahren als Reporter, Moderator, analytischer Kopf und Kommentator in Magazinsendungen, Schaltgesprächen und Dokumentationen seine herausragende journalistische Kompetenz gezeigt, lobte sein Arbeitgeber den angehenden Studioleiter.

„Mit Markus Preiß bekommt unser wichtiges Europastudio in Brüssel einen Leiter, der schon viel europapolitische Erfahrung hat, aber weiter neugierig auf Europa geblieben ist. Er wird die Tradition unseres Brüsseler Studios, die komplexen EU-Themen verständlich und publikumsnah zu präsentieren, mit seinen eigenen Ideen fortführen“, so Michael Strempel, Leiter der WDR-Programmgruppe Ausland Fernsehen.

Der 38-Jährige studierte Journalistik und Politikwissenschaft an der Universität Dortmund. 2003 begann er als Reporter in der Tagesschau/Tagesthemen-Redaktion des WDR in Köln. Von 2006 bis 2011 berichtete er schon einmal als ARD-Korrespondent aus Brüssel mit dem Schwerpunkt Finanz- und Eurokrise. Anschließend arbeitete er beim ARD-Morgenmagazin. In den Jahren 2013 und 2014 war er ARD-Korrespondent in Paris. Seit Ende 2014 leitet Markus Preiß die Tagesschau/Tagesthemen-Redaktion des WDR. In dieser Zeit hat er vielfach die Sendung „Brennpunkt“ im Ersten moderiert und gehört zu den erfahrenen Reportern des WDR:

„Die EU steckt in der schwersten Krise ihrer Geschichte: Flüchtlinge, Euro-Krise, Brexit-Gefahr, das angespannte Verhältnis mit Russland. Ob diese Probleme gelöst werden können und der Kontinent weiter zusammen hält, wird uns alle sehr direkt betreffen – bis hinein in unseren Alltag. Ich freue mich daher auf eine spannende Zeit und eine große journalistische Herausforderung“, so Preiß.

Vorgänger Krause wurde für seine langjährige, journalistische Arbeit in Brüssel mit dem Titel „Journalist des Jahres“ ausgezeichnet. Er sei schlicht einer der besten gewesen, gab ihm sein WDR-Auslandschef Strempel noch mit auf den Weg.

, , , , , , , , ,