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25 Kölner Ideen als Beilage in der Süddeutschen Zeitung

4. November 2016 | 11:30 | red
So präsentiert sich der Digital-Standort Köln mehr als einer halben Million Lesern der Süddeutschen Zeitung. Bild: Stadt Köln

So präsentiert sich der Digital-Standort Köln mehr als einer halben Million Lesern der Süddeutschen Zeitung. Bild: Stadt Köln

Am morgigen Samstag wird in der Süddeutschen Zeitung und damit bundesweit eine elfseitige Beilage auf den Wirtschaftsstandort Köln erscheinen. Köln will sich als Metropole für die Digitalisierung positionieren.

Wie die Stadt Köln am heutigen Freitag berichtete, stellen die Herausgeber des Dezernats für Wirtschaft und Liegenschaftswesen dabei 25 Ideen aus Köln vor. Neben den Online- und Digitalstrategien der großen Player wie Rheinenergie, Rewe Digital oder Zalando kommen dabei auch kleinere und mittelständische Innovatoren vor, Startups eingeschlossen.

Die Sonderbeilage „Edition Wirtschaft 4.0 – 25 Ideen aus Köln“ wird als Beilage mit einer Auflage von 550.000 in der Süddeutschen Zeitung erscheinen. Neben Leserinnen und Lesern in ganz Deutschland wird das Magazin auch in Österreich, der Schweiz und Italien für den Standort Köln werben. In 25 kurzen Beiträgen zeigt das Standortporträt, mit wie viel kreativem Potential das Thema Digitalisierung in Köln angegangen wird. Beteiligt sind innovative Startups, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Bereiche Insurtech, Recruiting oder Green Energy prägen und vorantreiben. Genauso wie klassische Unternehmen, die die Chancen der Digitalisierung erkannt haben und für sich zu nutzen wissen.

25 Ideen – nur ein kleiner Auszug

Die 25 ausgewählten Ideen sind natürlich nur ein kleiner Auszug von dem, was Köln zu bieten hat. Unsere Stadt hält auch für die Zukunft noch einen reichhaltigen Fundus vor“, betonte Berg, Dezernentin für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Köln. „Aber schon die dargestellten Beispiele zeigen eindrucksvoll, wie kreativ und vielseitig unsere Stadt in Sachen Digitalisierung aufgestellt ist und welches Potential in Köln steckt“, so die zuständige Beigeordnete.

Das Magazin macht deutlich, dass Köln durch Gründerzentren, Coworking Spaces und durch die immer engmaschiger werdende Vernetzung mit Kapitalgebern und Investoren längst zur digitalen Hauptstadt Deutschlands avanciert ist. Erfahrene Unternehmer, sogenannte Business Angels, tragen zur weiteren Entwicklung ebenso bei wie das neue Digital Hub Cologne. Diese Plattform fördert die Zusammenarbeit von Startups, Mittelstand und Industrie, so das Ziel der mit Landesgeldern geförderten Digitalisierungsoffensive, die in sechs Städten des Landes an den Start gehen soll.

Werbung mit Lücken

Kleiner Schönheitsfehler: In der Aufzählung fehlen genau diese Adressen von Gründerzentren und Coworking-Spaces, die als Anlaufstelle für potenzielle Investoren oder Ideengebert dienen. Neben dem Inkubator Startplatz, der seit inzwischen fast vier Jahren Existenzgründerinnen und -gründer mit Schwerpunkt Digitalwirtschaft unterstützt und begleitet, sind hier vor allem das Solution Center und das Wertheim Cologne zu nennen. Stattdessen wird das wesentlich kleinere Headquarter an der Neuen Weyerstraße erwähnt, obwohl dieser Co-Working erst vor wenigen Wochen eröffnet hat. Auch die Aufzählung der Startups wirkt recht willkürlich, große und erfolgreiche Startups wie Chronext oder Crowdfox bleiben ebenso unerwähnt, von den vielen Netzwerkveranstaltungen wie Internetwoche, IT-Summit und anderen Branchentreffen mal abgesehen.

Unsere Stärke ist, dass Kölns Digitales-Ökosystem aus so vielen unterschiedlichen Akteuren besteht. Sie haben hier optimale Möglichkeiten, die passenden Kunden und Partner zu finden. Damit wollen wir mit dieser prägnanten Standortbroschüre werben“, ergänzte Berg zur morgigen Beilage. Immerhin: Mit der Broschüre blickt Köln auch über den Tellerrand der rheinischen Selbstverliebtheit. Stefanie Weidner, Chefin des Solution Centers am Dom, und Miri Danai vom Innovationszentrum SOSA aus Kölns Partnerstadt Tel Aviv machen deutlich, dass in beiden Städten frische Ideen von Gründern gut für die bereits etablierten Unternehmen sind.

Auch der Hinweis auf die neue Top-Level-Domain (TLD) „.koeln“ darf nicht fehlen, sie findet sich als ganzseitige Eigenanzeige auf der vierten Umschlagsseite und damit bestens sichtbar. Doch von den vier sichtbaren Adressen funktioniert nur schmitz.koeln. Damit wirbt das mittelständische Familienunternehmen GS Schmitz GmbH & Co. KG aus dem Kölner Nordwesten für ihre Fleisch- und Wurstspezialitäten. Die anderen drei Top-Level-Domains, die genannt sind, wurden bisher offenbar noch gar nicht vergeben. Und auch die Adresse startup.koeln führt auf eine Fehlerseite.

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