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Zusätzliche Millionen für die Brandbekämpfung in NRW

Feuerwehren sollen neue Hochleistungssysteme erhalten

8. Dezember 2016 | 11:30 | red
Bild: Archiv Köln Nachrichten

Die Feuerwehren des Landes werden für knapp fünf Millionen Euro neue Hochleistungssysteme erhalten. Das hilft bei Großbränden und Hochwasser. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die Feuerwehren des Landes besser ausstatten. Für knapp fünf Millionen Euro will das Land fünf neuartige Hochleistungswasserfördersysteme anschaffen, das soll vor allem bei Großbränden nutzen.

Wie das zuständige Landesinnenministerium am heutigen Mittwoch bekannt gab, ist die Neuanschaffung mit Gesamtkosten in Höhe von voraussichtlich rund 4,6 Millionen Euro verbunden. Neben Großbränden könnten die neuen Hochleistungssysteme auch bei Hochwasser eingesetzt werden. Die System schaffen es, innerhalb von nur einer Stunde, gleich 2500 Badewannen komplett zu leeren.

Die Pumpe wird von einem 200 PS starken Motor angetrieben und schafft bis zu 8000 Liter in der Minute. Die Ausbildung an den neuen Systemen erfolgt in Münster. Hier entstand seit Herbst 2014 für rund 13 Millionen Euro ein rund 2500 Quadratmeter umfassenden Lehrsaalgebäude, das vor allem für die Stabsausbildung genutzt werden soll. Die Qualität der Übungsinfrastruktur für die Feuerwehren in ganz NRW ist durch den Neubau weiter gestiegen, betonte der zuständige Innenminister Ralf Jäger am heutigen Mittwoch.

2017 werden dort mehr als 500 Feuerwehrleute fortgebildet. Die Fähigkeiten der Feuerwehr im Bereich operative Einsatzleitung werden so ständig weiter verbessert“, erläuterte der Minister weiter. NRW investiert in den nächsten sieben Jahren insgesamt 124 Millionen Euro in den Brand- und Katastrophenschutz.

Am Rande des Besuchs von Innenminister Jäger verlieh der auch gleich ein Verdienst-Ehrenzeichen in Gold. Empfänger war der leitende Branddirektor Benno Fritzen, der die Berufsfeuerwehr in Münster seit nunmehr 21 Jahren leitet.

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