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Tourismus in NRW

Hotelbetriebe auch nach neun Monaten weiter im Plus

21. November 2016 | 10:30 | red
Grafik: IT.NRW

Grafik: IT.NRW

Die Zahl der so genannten Gästeankünfte und der Übernachtungen ist auch nach neun Monaten im neuen Jahr weiter auf Wachstumskurs. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die Zahl der Gäste um 1,6, die der Übernachtungen um 1,7 Prozent.

Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Montag bekannt gab, kamen in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres im bevölkerungsreichsten Bundesland 16,471 Millionen Gäste an, ein Plus von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vor allem die Zahl der ausländischen Gäste sorgte für Freude bei den Hoteliers. Ihre Gästezahlen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar um 3,4 Prozent, nach einer Wachstumsdelle im Vorjahr.

Bei den Übernachtungen verzeichneten die Landesstatistiker einen Anstieg um 1,7 Prozent auf 37,264 Millionen. Auch hier stieg die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste stärker an. Mit 7,7575 Millionen erhöhte sich dieser Wert um immerhin 2,9 Prozent. Im Jahresvergleich stieg zwar die Zahl der Betten mit landesweit 328.179 weiter an. Die Zahl der Betriebe (von 5449 auf 5326) sowie die Zahl der „angebotenen Betten“ (von 308.487 auf 306.397) gingen jedoch leicht zurück.

In Köln gehen die Zahlen deutlich zurück

In der größten Kommune des Landes, in Köln, ging es indes nach unten. Schon zuvor hatten die Statistiker registriert, dass die Domstadt vor allem von ausländischen Gäste gemieden wird. Hier sank die Zahl der Gäste und der Übernachtungen deutlich. Mit 2,427 Millionen Gästen ging diese Zahl um 4,2 Prozent, die der Übernachtungen mit 4,217 Millionen sogar um 5,1 Prozent zurück.

Vor allem ausländische Gäste scheinen nach den Übergriffen in der Silvesternacht verunsichert.744.750 Gäste aus dem Ausland bedeuten gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Rückgang von 5,8 Prozent. Bei den Übernachtungen dieser Zielgruppe gab es mit knapp 1,413 Millionen sogar einen Rückgang um 6,1 Prozent.

Die Kapazitäten im Beherbergungsgewerbe änderten sich in der Domstadt kaum. Zwar sank auch hier die Zahl der Betriebe um sechs auf 309. Die Bettenkapazität erhöhte sich jedoch insgesamt deutlich von 33,975 auf 35.889. Angeboten wurden davon allerdings nur etwas mehr als 32.000 (32.008) und damit nur geringfügig weniger als ein Jahr zuvor (2015: 32.077), so die Landesstatistiker abschließend.

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