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Bilanz der Schwerpunktkontrollen

Land NRW zieht Bilanz: 196 Festnahmen

2. Dezember 2016 | 17:00 | red
Die Autobahnpolizei musste einen Hund einfangen.  Bild: Archiv Köln Nachrichten

Gleich in drei Bundesländern wurden Einbrecher gesucht. Der NRW-Landesinnenminister zog am heutigen Freitag Bilanz. Symbolbild: Archiv Köln Nachrichten

Bei den zurückliegenden Schwerpunktkontrollen gegen Wohnungseinbrecher in gleich drei Ländern hat NRW-Landesinnenminister am heutigen Freitag ein positives Fazit gezogen. 196 Verdächtige konnten festgenommen werden.

Die abgelaufende Aktion sei zudem ein erster und wichtiger Schritt zur Umsetzung der so genannten „Aachener Erklärung“. Bei der Schwerpunktkontrolle haben sich neben den Polizeibehörden des bevölkerungsreichsten Bundeslandes auch die Polizeibehörden in Rheinland-Pfalz und in Niedersachsen beteiligt. Außerdem beteiligten sich auch niederländische und belgische Polizei sowie der Zoll und die Bundespolizei.

In den drei Bundesländern waren rund 5000 Ermittler im Einsatz, die Aktion lief am vergangenen Dienstag an und wurde am gestrigen Donnerstag abgeschlossen. Neben Autobahnen waren die Einsatzkräfte auch in Wohngebieten an den Grenzen zu Belgien und den Niederlanden aktiv. Allein in NRW überprüfte die Polizei mehr als 24.500 Fahrzeuge – und nahm 196 Personen fest, zwölf davon wegen Eigentumskriminalität. Zudem konnten 21 Gegenstände sichergestellt werden, bei denen es sich vermutlich um Diebesgut handelt. In sechs Fällen wurden mutmaßliche Einbruchswerkzeuge sichergestellt, so die Fakten in Zahlen.

Auch NRW-Innenminister Ralf Jäger zog eine positive Bilanz. „Es ging darum, Präsenz zu zeigen und Erkenntnisse über die Bewegungsmuster von Einbrecherbanden zu gewinnen.“ Verabredet worden war die gemeinsame Aktion zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs in der „Aachener Erklärung“ vom 31. Oktober dieses Jahres. Ziel dieser Erklärung ist es, die länderübergreifende Zusammenarbeit im Kampf gegen Wohnungseinbrecher zu verbessern. „Die Polizei muss genauso beweglich sein, wie diese Kriminaltouristen es längst sind“, sagte Jäger. Der Minister kündigte weitere gemeinsame Aktionen an, schließlich wolle man den Fahndungsdruck auf die Täter hochhalten.

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