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Inflation in NRW

Teuerungsrate auch im November unter einem Prozent

29. November 2016 | 11:30 | red
Grafik: IT.NRW

Die Inflation im November ist gegenüber Oktober wieder zurückgegangen. Grafik: IT.NRW

Die Jahresteuerungsrate ist im bevölkerungsreichsten Bundesland im Monat November 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,8 Prozent angestiegen. Gegenüber Oktober 2016 blieben die Verbraucherpreise indes unverändert.

Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Dienstag bekannt gab, gab es auch im November wieder einige Ausreißer. So setzt sich der Trend gesunkener Energiepreise auch im November fort. Im Jahresvergleich gingen die Preise für Heizöl (-5,8 Prozent), Gas (- fünf Prozent) und Fernwärme (- 7,1 Prozent) deutlich zurück. Auch die Preise für Kraftstoffe gingen im Jahresvergleich um 3,2 Prozent zurück. Hier und bei Heizöl gab es zudem deutliche Preisrückgänge gegenüber dem Vormonat. Die Preise für Kraftstoffe gingen um drei, die für Heizöl um 5,1 Prozent zurück.

Die deutlichsten Ausschläge gab es im November im Lebensmittelbereich. So stiegen die Preise für das Grundnahrungsmittel Butter im Jahresvergleich um mehr als ein Viertel (+ 25,4 Prozent). Im Monatsvergleich gehörten vor allem Molkereiprodukte zu den Preistreibern. Vollmilch (+ 18,2 Prozent), Sahne (+ 19,6 Prozent) und Quark (+ 24,4 Prozent) waren deutlich teurer als im Oktober.

Insgesamt betrachtet stiegen die Preise für Lebensmittel im Jahresvergleich mit 1,4 Prozent wieder stärker an als die allgemeinen Lebenshaltungskosten. Gegenüber Oktober 2016 erhöhten sich die Lebensmittelpreise um 1,1 Prozent. Rückläufig waren hingegen die Preise bei Schuhen (- 0,4 Prozent gegenüber November 2015, – zwei Prozent gegenüber Oktober 2016), Pauschalreisen (- 4,1 Prozent gegenüber November 2015) und Nachrichtenübermittlung (-0,8 Prozent gegenüber November 2015), so die Landesstatistiker abschließend.

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