Adnet
Schaltplatz
Neues aus dem VRS

VRS-Unternehmen bringt mehr S-Bahnen auf die Schiene

2. Dezember 2016 | 09:30 | red
Der VRS baut seine Kapazitäten im Einzugsgebiet aus. Auch die Pendler von uns nach Troisdorf sollen davon profitieren.  Bild: VRS

Der VRS baut seine Kapazitäten im Einzugsgebiet aus. Auch die Pendler von uns nach Troisdorf sollen davon profitieren. Bild: VRS

Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg VRS wird mit Beginn der neuen Fahrplansaison seine Kapazitäten auf den Strecken im Rheinland ausweiten. Betroffen sind mehrere S-Bahn-Linien.

Wie die Verantwortlichen des VRS im Vorfeld des anstehenden Fahrplanwechsels bekannt gaben, gehören die Fahrgäste beiden S-Bahn-Linien 13 und 19 zu den Nutznießern des neuen Fahrplans. Der VRS verspricht den Fahrgästen der S13/19 zwischen Düren und Sindorf an Werktagen in den Nebenverkehrszeiten einen neuen 20 bzw. 40 Minuten-Takt. An den Samstagen sollen die Bahnen alle halbe Stunde fahren.

Im rechtsrheinischen Teil der Strecke wird die S19 an den Werktagen bis ans Ende des VRS-Gebietes verlängert: Bis auf vier Fahrten pro Richtung fährt die S-Bahn nun nicht mehr nur bis Herchen, sondern weiter bis Au (Sieg). Außerdem wird die S19 an Wochenenden und Feiertagen im 60-Minuten-Takt von Troisdorf nach Hennef weiterfahren.

Die S-Bahnlinie S12 rollt in der morgendlichen Hauptverkehrszeit in beiden Richtungen einen Takt länger. An Wochenenden und Feiertagen werden im Abschnitt Hennef und Herchen tagsüber pro Richtung rund zehn zusätzliche Fahrten angeboten, so der VRS weiter.

Wir freuen uns, dass es uns trotz der großen Kapazitätsengpässe im Bereich Köln Messe/Deutz und Köln Hbf gelungen ist, unseren Kunden eine Vielzahl von neuen Verbindungen zu ermöglichen“, so der neue NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek.

Mit Doppelstockzügen zum Flughafen Köln/Bonn

Der Regionalexpress RE6 aus Minden endet nicht länger in Düsseldorf, sondern rollt als „Rhein-Weser-Express“ über Neuss und Köln weiter bis zum Flughafen Köln/Bonn. Er ersetzt den bisher hier verkehrenden RE6a, der im vergangenen Jahr eingeführt wurde (Köln Nachrichten berichtete). Der RE6 schafft vor allem aus der Ruhrregion eine weitere umsteigefreie Anbindung an den Kölner Flughafen. Fahrgäste des RE6 dürfen sich zudem über mehr Sitzplätze freuen: Durch die auf dieser Strecke neu eingesetzten Doppelstockzüge erhöht sich ihre Zahl von rund 400 auf etwa 600 pro Zug.

Wichtige Neuerungen gibt es auch auf der Strecke der Mittelrheinbahn: Aus den Linien MRB26 (Köln – Koblenz) und MRB32 (Koblenz – Mainz) wird ab sofort die neue Linie RB26. Sie verkehrt auf der gewohnten Strecke beider Linien von Köln über Bonn, Koblenz, Bingen bis Mainz. Durch den Wegfall der bisherigen Standzeiten in Koblenz Hbf fahren die Züge zwischen Mainz und Koblenz nun früher ab als zuvor – und kommen entsprechend früher an. Dadurch ändert sich der Takt auf der gesamten Strecke.

Der im Dezember 2015 eingeführte „Aachen-Köln-Express“ (RE1) mit Abfahrt um 7:08 Uhr ab Aachen Hbf verkehrt ab Fahrplanwechsel bereits ab Geilenkirchen (ab 06:41 Uhr). Der „Aachen-Köln-Express“ um 15:56 Uhr ab Köln Messe/Deutz nach Aachen wird beschleunigt und erreicht Aachen sechs Minuten früher, so der VRS abschließend.

, , , , , , ,