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Hauptausschuss beschließt Prüfung

Auch Verwaltungsgebäude könnte Flüchtlingsunterkunft werden

2. Juni 2015 | 10:20 | red
Rathaus_Front

Der Hauptausschuss beschloss auf seiner gestrigen Sitzung einen Prüfauftrag. Es geht um neue Flüchtlingsunterkünfte in Porz-Eil. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Der Hauptausschuss der Stadt Köln hat auf seiner gestrigen Sitzung mit Mehrheit einen Prüfauftrag an die Verwaltung unterstützt. Darin soll der Frage nachgegangen werden, ob ein Verwaltungsgebäude auf dem Areal des früheren Pratiker-Baumarktes in Porz-Eil eine Flüchtlingsunterkunft werden soll.

In ihrer Vórlage will die Verwaltung die Nutzung eines weiteres Gebäudes auf dem früheren Praktiker-Areal in die Wege leiten. Die Stadt hatte das gesamte Ensemble für einen Kaufpreis von etwas mehr als fünf Millionen Euro erworben. Während in dem ehemaligen Baumarkt inzwischen 230 Flüchtlinge untergebracht sind, steht das benachbarte Verwaltungsgebäude leer.

Doch auch hier soll sich etwas ändern. Denn die Liegenschaft soll zu einer Flüchtlingsunterkunft für weitere 27 Personen umgebaut werden. In einem Prüfauftrag soll die Verwaltung nun bis Ende August dieses Jahres klären, ob Aufwand und Ertrag in einem vernünftigen Verhältnis stehen, denn die Umbauarbeiten in dem Bürogebäude werden erheblich sein (müssen).

Ein weiterer Antrag der CDU-Fraktion die derzeitige Notunterbringung von Flüchtlingen in dem ehemaligen Baumarkt auf Mitte 2016 zu begrenzen, erhielt indes nicht die erforderliche Mehrheit. Eine Machbarkeitsstudie sei, so die Aussage der Verwaltung unverhältnismäßig teuer, da das Areal ohnehin nur für eine einjährige Unterbringung erworben wurde. Die SPD-Fraktion indes betrachte die Machbarkeit als Bestandteil der Ankaufsentscheidung im vergangenen Jahr.

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