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Auslandsreise der Kölner Oberbürgermeisterin

Henriette Reker fährt zum Gipfeltreffen nach Rom

3. Dezember 2016 | 10:00 | red
Passt schon: Am Montag saß Kölns neue Oberbürgermeisterin Henriette Reker erstmals am Schreibtisch ihrer neuen Arbeitsstätte. Foto: ehu

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker fährt in der kommenden Woche zu einem Gipfeltreffen europäischer Bürgermeister nach Rom. Foto: ehu/Archiv

Bei einem Gipfeltreffen der europäischen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Rom wird es in der kommenden Woche um das Thema Flüchtlinge gehen. Auch Kölns Oberbürgermeisterin wird in die Ewige Stadt reisen.

Das Gipfeltreffen wird in der Vatikanstadt am Freitag und Samstag kommender Woche (9. und 10. Dezember 2016) stattfinden. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird die Zusammenkunft in der Ewigen Stadt eröffnen. Auch die frühere Kölner Beigeordnete für Integration und damit für Flüchtlingsfragen wird in einem viertelstündigen Vortrag ihren Anstaz in der Flüchtlingsthematik verdeutlichen. Der Titel der zweitägigen Tagung lautet: „Europa: Flüchtlinge sind unsere Brüder und Schwestern“.

Ziel des Treffens ist eine „intensivere Bewusstwerdung hinsichtlich der aktuellen gewaltigen humanitären Tragödie, damit Lösungen gefunden werden können“, heißt es in der Einladung des Vatikans. Die Bürgermeister der Städte Madrid, Paris und Barcelona haben die Bürgermeister aller europäischen Städte eingeladen, an dem internationalen Treffen teilzunehmen als „Antwort auf Gleichgültigkeit und zu Gunsten der Würde vieler Menschen, die heute an den tragischen Konsequenzen von Ausschließung, extremer Armut, Hunger und Krankheit leiden“, wie es in der offiziellen Mitteilung dazu hieß.

Bei dem Gipfel geht es um die globale Bedrohung, die die zunehmende Massenmigration. Die Zahl der Flüchtlinge wächst fast täglich an, inzwischen sprechen Experten bereits von rund 125 Millionen Menschen, die aus verschiedendsten Gründen auf der Flucht sind. Das Treffen wird verschiedene Vorschläge aufzeigen und untersuchen, wie man einerseits kurzfristige katastrophale Konsequenzen (mit Dominoeffekt) vermindern, andererseits die positiven Konsequenzen von Reformen maximieren und stabilisieren kann.

Am letzten Tag werden die Gäste am Nachmittag (gegen 16:30 Uhr) dem Papst im Rahmen einer Audienz persönlich begegnen. Auch daran wird die Kölner Oberbürgermeisterin teilnehmen.

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