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Kommentar

Kommentar zur Personalpolitik der Stadt Köln
Sinnvolle Entscheidung aber Vorsicht vor der Kostendynamik
5. November 2015 | 10:15 | red

Die heutige Meldung zum Verzicht auf sachgrundlose Befristung bei der Neueinstellung von Beschäftigten ist ein wichtiger und richtiger Schritt. Seit Jahren schleppen technische Ämter eine Vakanzmonstranz vor sich her, die mit ein Grund für die bisweilen erhebliche Verfahrensdauer bei Genehmigungsprozessen ist. Dass dies nun in seiner Pauschalität abgeschafft wurde, ist gut und ein wichtiges Signal an den Arbeitsmarkt.


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Kommentar zur sozialen Erhaltungssatzung
Drohkulisse statt Ursachenbekämpfung
28. Oktober 2015 | 15:15 | red

Die soziale Erhaltungssatzung, die die Stadt Köln nun für zwei Verdachtsgebiete einführen will, mag eine hehre Zielsetzung haben. Die Verdrängung von Menschen mit wenig Einkommen wird sie nicht verhindern, sie wird das Problem noch nicht einmal messbar machen können, aber die Bürokratie ausbauen.


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Kommentar der Redaktion zum heutigen Demo-Sonntag
Kräftiges Signal gegen Fremdenfeindlichkeit
25. Oktober 2015 | 21:45 | red

15.000 oder 20.000 oder noch mehr. Wie viele Bürgerinnen und Bürger heute tatsächlich in Deutz waren, lässt sich schwer sagen. Es waren verdammt viele und es war beeindruckend.


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Kommentar der Redaktion
Ein Anschlag auf die Demokratie
17. Oktober 2015 | 16:00 | red

Der Anschlag auf die Kölner OB-Kandidatin Henriette Reker wird Folgen haben. Die morgigen Wahlen sollen stattfinden, aber die Wahl droht, zur Nebensache zu werden. Der Wahlkampf ist jedenfalls beendet, die Bestürzung groß und weit über die Stadtgrenzen hinaus virulent. Aber die Mehrheit ist nicht zum Schweigen verurteilt.


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Kommentar der Redaktion zur Stimmzettel-Entscheidung
Stimmzettel zur OB-Wahl: Blamage ja, Skandal nein
1. September 2015 | 19:45 | red

Oh mein Gott, nicht schon wieder. Erst das Debakel um die erzwungene Auszählung eines Briefwahlbezirks in Rodenkirchen, der keinen Geringeren als Jochen Ott sein Mandat im Stadtrat und gleichzeitig die hauchdünne rot-grüne Mehrheit dort kostete. Nun scheint die Wahlorganisation damit überfordert, einen simplen Stimmzettel so zu konzipieren, dass er den nicht erst bereits seit gestern geltenden Vorschriften genüge tut.


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Kommentar zur gestrigen Wahlkampfveranstaltung in der Handwerkskammer
5:3-Heimsieg für Henriette Reker
25. August 2015 | 07:15 | red

Wäre es ein Fußball-Spiel, so hätte Henriette Reker am gestrigen Abend in der Handwerkskammer zu Köln wohl Heimrecht gehabt. Das Handwerk, die meisten der Anwesenden waren und sind Arbeitgeber, steht traditionell auf der Seite konservativer Kandidaten und da Reker gleich von zwei Parteien des bürgerlichen Spektrums unterstützt wird, war auch die Frage des Anstoßes geklärt. Dennoch lieferten sich beide eine durchaus spannende Begegnung.


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Kölner Sport kommentiert Flüchtlingspolitik
Städtische Planungskatastrophe muss der Sport ausbaden
4. August 2015 | 17:30 | red

Der Stadtsportbund Köln hat sich am heutigen Dienstag in die Debatte um die derzeitigen medialen Schwerpunkte städtischen Handelns eingeschaltet. Sie befürchtet, dass der Sport die „Planungskatastrophe“ der Stadt in Sachen Flüchtlingspolitik ausbaden muss.


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Kommentar zur heutigen Debatte im Stadtrat in Sachen Chorweiler
Schnellschüsse im Wahlkampf – aus der Vergangenheit lernen
12. Mai 2015 | 19:30 | red

Schnellschüsse aus der Hüfte, die auf mehrere Hundert Meter Kaffeeservice vom Porzellanteller schießen, sind eher Glückssache. Das funktioniert nur in guten Hollywood-Klassikern. Anders im komplexen Geflecht rechtlicher Regularien auf den durchregulierten Wohnungsmarkt.


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Kommentar der Redaktion
Zum gestrigen Wahlkampfauftakt von Henriette Reker
10. Mai 2015 | 11:45 | red

Es waren kraftvolle Worte, die Frau Reker da in die Runde sprach. Und einige Punkte, wie etwa der Ausbau des Bahnknotens Köln und der Infrastruktur, liegen nicht einmal in der Zuständigkeit der Stadt. Und wie Reker die vielen Wohltaten finanzieren will, wo sie selbst die Stadtfinanzen als „aus dem Ruder laufend“ bezeichnet, bleibt ihr Geheimnis. Und dennoch:


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Kommentar zum Antrag der Liberalen
Die Klaviatur der Wohnungspolitik
6. Mai 2015 | 12:45 | red

Der Vorschlag des Architekten für einen Hochhausring rund um die Ringe zwar beachtenswert, aber irgendwie auch lebensfremd. Denn die bis zu 100.000 Menschen, die man hier unterbringen will, benötigen Freiräume und Infrastruktur. Hier hat der Stadtbezirk Innenstadt ohnehin Nachholbedarf. Auch die Frage nach der Umfeldgestaltung, der Versorgung mit Kita-Plätzen, Grundschulen und Spielplätzen wird hier ebensowenig beantwortet wie die Frage, ob die Massenhaltung des Menschen in Hochhäusern tatsächlich der Weisheit letzter Schluss ist


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