Adnet
Schaltplatz
Planungen für Rotes Haus gestoppt

SPD begrüßt Schritt der Oberbürgermeisterin

22. Oktober 2016 | 16:00 | red
SPD

Die Kölner Sozialdemokraten begrüßen den Planungsstopp für das Rote Haus. Logo: SPD

Der Neubau des so genannten „Roten Hauses“ zwischen dem Alter Markt und dem Spanischen Bau des Rathauses rückt in weite Ferne. Die Stadtverwaltung hat den Neubau nun bis auf Weiteres zurückgestellt, die SPD begrüßt diesen Schritt.

Wie der SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Börschel am gestrigen Freitag ausführte, sei dies ein „richtiger Schritt“. „Schon früh haben wir kritisiert, der lange Gang in Richtung Rathausplatz würde unweigerlich zu einem neuen Angstraum und einer potenziellen Schmuddelecke werden. Noch ist es ist nicht zu spät, verantwortlich und frei von Denkverboten zu überlegen, wie man diesen zentralen Ort in der Altstadt gestalten möchte“, so Börschel weiter.

Das frühere Rote Haus markierte den Eckpunkt am Aufgang des Alter Marktes zum Rathausvorplatz über eine Treppenanlage. Im Zuge des Nord-Süd-Stadtbahnbaus musste das Rote Haus abgerissen werden, zumal es stark renovierungsbedürftig war. Planungen, das Haus mit einer integrierten Haltestelle wieder aufzubauen, scheiterten an statischen und anderen bautechnischen Gründen. So liegt das Areal seit mehreren Jahren brach, während die U-Bahn-Station inzwischen zum Alter Markt führt.

Wir brauchen eine städtebaulich hochwertige Lösung mit einem durchgehenden barrierefreien Zugang vom Alter Markt zum Rathausplatz. Dabei dürfen weder Dreckecken und Angsträume entstehen noch darf nach dem Motto ‚Geld spielt keine Rolle!‘ geplant werden“, forderte Börschel. Dabei lobte er ausdrücklich die Stadtverwaltung und die ihr vorgesetzte Oberbürgermeisterin. Er wolle sie und die Stadt darin unterstützen, „ das Projekt zu stoppen und neu zu denken statt Fakten zu schaffen, mit denen hinterher niemand glücklich ist.“

, , , , , , , , , ,