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Reaktionen auf den Rücktritt von Ute Berg

Verständnis für Entscheidung und ein geordneter Übergang

5. Dezember 2016 | 09:30 | red
Rathaus_Front

Die drei großen Parteien haben auf den Rücktritt von Wirtschaftsdezernentin Ute Berg reagiert. Schwarz-Grün schaut mehr nach vorn, die SPD mehr zurück. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Die drei großen Parteien im Kölner Stadtrat haben am gestrigen Sonntagabend mit ersten Stellungnahmen auf den geplanten Rücktritt von Ute Berg reagiert. Während die SPD die scheidende Beigeordnete lobte, schauten CDU und Grüne in die Zukunft.

Alle drei Parteien zeigten sich indes von der Entscheidung der 63-jährigen Wahlbeamtin überrascht. „Mit Ute Berg verlässt uns eine engagierte Kämpferin für die Interessen unserer Stadt. Sie war in ihren Themenfeldern immer präsent und hat sie mit sehr viel Einsatz auf allen Ebenen vertreten. Der Wirtschaftsstandort Köln war bei ihr jederzeit in guten Händen“, lobte SPD-Fraktionschef Martin Börschel die scheidende Dezernentin.

Etwas nüchterner hörte sich die Lobeshymne bei CDU und Grünen an. „Die Kooperationspartner möchten Ute Berg bereits jetzt für ihre geleistete Arbeit für Köln danken. Sie hat in ihrem Resort einiges bewegt und viele Projekte angestoßen“, erklärten Kirsten Jahn und Bernd Petelkau, die Fraktionsspitzen der Grünen und der CDU im Kölner Stadtrat.

Alle drei äußerten Verständnis für die Entscheidung der 63-Jährigen. Während die SPD die Verdienste der Beigeordneten auflisteten und Berg hierfür in der Verantwortung sahen, richteten CDU und Grüne den Blick in die Zukunft. So erklärten die beiden Fraktionsgeschäftsführer Niklas Kienitz (CDU) und Jörg Frank (Grüne), dass die Nachfolge bereits geregelt ist. Der Aufgabenkreis des Dezernats III (Wirtschaft und Liegenschaften) wird nach dem Ausscheiden von Frau Berg mit dem Aufgabenkreis des neuen Verkehrsdezernats zusammengeführt. Die neue Dezernentin Andrea Blome wird ihren Dienst Anfang Januar antreten. Damit sei ein „geordneter Übergang“ gewährleistet-

Im Zuge des Wechsels an der Spitze des Wirtschaftsdezernats wollen wir uns mit der zukünftigen Ausrichtung und Struktur der Wirtschaftsförderung befassen, um eine Optimierung und eine Steigerung der Schlagkraft zu erreichen. Dazu werden wir eine Initiative ergreifen“, so Petelkau und Jahn abschließend.

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