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Rhöndorf Dragons gegen Rheinstars Köln

Kölner Basketballer gewinnen beim Tabellenletzten

20. März 2016 | 10:00 | red
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Die Kölner Basketball-Profis konnten in Rhöndorf ihre Niederlagenserie beenden. Ein schönes Spiel war es dennoch nicht. Logo: Rheinstars Köln

Am vorletzten Spieltag der Zweiten Basketball-Bundesliga ProA haben die Rheinstars Köln mit einem knappen Auswärtssieg beim Lokalrivalen Rhöndorf knapp mit 78:76 gewonnen. Allerdings war die Partie bis zum Schluss hart umkämpft.

Es war wohl ein „Duselsieg“, mit dem die Rheinstars Köln ihre Niederlagenserie in der zweiten Basketball-Bundesliga beendeten. 950 Zuschauer in der Sporthalle Menzenberg sahen einen motivierten Gastgeber und einen verunsicherten Gast. Dass es dennoch für den zwölften Sieg am 29. Spieltag gereicht hat, lag wohl daran, dass die Kölner an diesem Tag das glücklichere Team waren.

Vor allem in der ersten Spielhälfte waren die Gäste schwach und lagen in der Mitte des Spiels mit 37:40 hinten. Das brachte nicht nur Kölns Cheftrainer Arne Wortmann auf die Palme. Auch der geschäftsführende Gesellschaft Stephan Baeck bemängelte eine falsche Einstellung bei seinen Spielern. Nachdem die Kölner in der Anfangsphase gleich zwei Mal den Anschluss zu verlieren drohten, bleib auch in den weiteren Minuten der Schlendrian ein ständiger Begleiter. Erst zum Ende des zweiten Viertels kamen die Kölner dann wieder etwas heran.

Der Drei-Punkte-Rückstand wurde auch in der zweiten Halbzeit auf zwischenzeitlich 13 Punkte ausgebaut. Der Tabellenletzte zeigte sich dynamisch und motiviert und Köln ließ den Gegner erneut gewähren. Zwar kamen die Kölner bis zum Ende des dritten Viertels wieder bis auf vier Punkte an Rhöndorf heran. Erst im Schlussdrittel schafften die Kölner den „Turnaround“. In der Schlussphase konnte sich vor allem Marin Petric auszeichnen. Nach seinem Ausgleich zum 71:71 war er derjenige, der die letzten Freiwürfe kurz vor dem Ende zum Endstand warf. Den letzten legte er dann gewollt an den Ring. So rettete er den knappen Zwei-Punkte-Vorsprung über die restlichen Sekunden.

Bester Kölner Werfer war Petric mit 15 Treffern. Auch Alex Foster (14), David Downs (12) und Jonni Malu (10) schafften eine zweistellige Punkteausbeute bei den Kölnern.

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