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1. FC Köln gegen RB Leipzig

Köln und Leipzig trennen sich 1:1-Unentschieden

25. September 2016 | 19:40 | red
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Der 1. FC Köln kam am heutigen Sonntag in seiner Bundesliga-Partie über ein 1:1 nicht hinaus. Nächsten Samstag geht es nach Münhen. Logo: 1. FC Köln

Der 1. FC Köln und der Aufsteiger RB Leipzig haben sich am heutigen Sonntagnachmittag im Kölner Rheinenergie-Stadion eine fulminante Partie geliefert. Am Ende stand es 1.1, Köln bleibt damit in der Spitzengruppe.

Schon vor der Partie war jede Menge Feuer drin. Denn die Kölner Verantwortlichen hatten sich zwei Tage vor dem Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften einen Marketing-Gag ausgedacht. Kölns Trikotsponsor Rewe hatte ein neues Trikot angekündigt, dass in Anspielung auf den Sponsor der Leipziger (Red Bull) Brause bewarb. Und auch vor der Partie ging es weiter mit Nickligkeiten. So hielten Kölner Fans unter anderem den Leipziger Mannschaftsbus bei seiner Fahrt in die Katakomben des Stadions für einige Minuten auf. So begann die Partie erst mit einer viertelstündigen Verspätung.

Und auch im Spiel selbst war Feuer. Die Anfangsphase war nach gerade mal fünf Minuten vorbei. Dann erzielte der Leipziger Oliver Burke den überraschenden Führungstreffer für sein Team. Nach einer sehenswerten Kombination über Keita und Sabitzer muss der Schotte den Ball nur noch an FC-Keeper Timo Horn vorbeischieben. In der Folge berappelte sich der Gastgeber und drängte nun auf den Ausgleich, zunächst allerdings noch ohne durchschlagenden Erfolg.

So wurde ein vermeintliches Tor von Anthony Modeste in der siebten Minute wegen Abseits abgepfiffen. Nach einer Viertelstunde erarbeitete sich dann das Team von Cheftrainer Peter Stöger ein optisches Übergewicht und drängte die Gäste mehr und mehr in die eigene Hälfte. Auffälligster Spieler war dabei der Japaner Yuya Osako. In der 25. Minute hatte er dann seinen großen Auftritt. Nachdem sich Konstantin Rausch gegen zwei Abwehrspieler durchsetzen konnte, traf Osako aus kurzer Distanz in den spitzen Winkel.

Auch in der Folge blieben die Kölner spielbestimmend, allerdings waren die Leipziger immer wieder mit eigenen Vorstößen gefährlich. Bis zur Pause sollte sich am Spielstand aber nichts ändern.

Kaum wirkliche Torchancen im zweiten Durchgang

Zur zweiten Halbzeit brachte Leipzigs Trainer Ralf Hasenhüttl Bernardo für Benno Schmitz. Aber diesmal übernahmen die Kölner das Ruder früher als im ersten Durchgang. Angetrieben vom quirrligen Osako drängten die Kölner nun auf die Vorentscheidung, aber bis auf einen gefährlichen Weitschuss von Marcel Risse kam zunächst nichts Erwähnenswertes heraus. Erst nach rund zehn Minuten gab es für die Gäste eine erste Entlastung.

Erst nachdem Stöger mit Artjoms Rudnevs für den gelbbelasteten Osako seinen ersten neuen Mann brachte (72. Minute) wurde der FC wieder etwas aktiver. In der 76. Minute hatte der nach einer scharfen Flanke von Risse prompt die erste Mini-Chance, war aber offenbar überrascht über die sich bietende Gelegenheit. So segelte die Flanke an Freund und Feind vorbei. Aber auch Leipzig versteckte sich nicht und hatte in der 81. Minute nach einem fulminanten Antritt von Burke Pech, als die Hereingabe des Schotten keinen Mitspieler fand.

Die Schlussphase war eher von Standards geprägt, allerdings stand die Abwehr der Gäste sicher. Nachdem Konstantin Rausch sich ohne Einwirken des Gegners verletzte, brachte Stöger mit Filip Mladenovic seinen zweiten neuen Mann. Kurz darauf (86. Minute) brachte Stöger dann noch Sehrou Guirassy für Mittelstürmer Modeste. In der Schlussphase gab es dann keine wirkliche Torgefahr mehr vor beiden Toren. So endete die Partie mit einem leistungsgerechten Unentschieden.

Köln steht mit nunmehr elf Punkten auf Rang drei, einen Punkt hinter Dortmund und vier hinter dem FC Bayern München. Am kommenden Samstag geht es für die Geißböcke zum Rekordmeister und damit zu einem echten Spitzenspiel des Ersten gegen den Dritten. Anpfiff der Partie ist um 15:30 Uhr.

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