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Mitgliederversammlung des 1. FC Köln

Rekordumsatz und viel Zustimmung

27. September 2016 | 09:00 | red
Das Geißbockheim soll erneut erweitert werden. Dazu fanden nun Abstimmungsgespräche mit der Bezirksregierung statt.  Bild: Archiv Köln Nachrichten

Ruhe am Geißbockheim. Das war nicht immer so. Gestern legten die Verantwortlichen erneut eine positive Bilanz vor. Und auch sportlich spielt der 1. FC Köln oben mit. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Am gestrigen Montagabend fand in Köln die alljährliche Hauptversammlung des 1. FC Köln statt. Die Verantwortlichen um Geschäftsführer Alexander Wehrle präsentierten eine Rekordbilanz. Auch sportlich sieht es derzeit gut aus.

Denn die Mannschaft von Cheftrainer Peter Stöger präsentiert sich zum Auftakt der Bundesliga-Saison 2016/17 als gefestigt und torgefährlich. Der verdiente Lohn nach fünf Spieltagen: elf Punkte und Rang drei, nur einen Punkt hinter Borussia Dortmund und vier Punkte hinter dem Rekordmeister FC Bayern München. Folgerichtig war die gestrige Mitgliederversammlung von Harmonie und Lob geprägt.

Auch finanziell scheint der Geißbockclub auf einem guten Weg zu sein. Die Bilanzzahlen, die die Verantwortlichen am gestrigen Montag vorgestellt haben, können sich in der Tat sehen lassen. Mit rund 107 Millionen Euro erhöhte der Fußball-Bundesligist seine Umsätze gegenüber dem Vorjahr (89,7 Millionen Euro) deutlich. Daraus ergab sich im zurückliegenden Geschäftsjahr ein Gewinn in Höhe von 6,4 Millionen Euro nach Steuern. Ein Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei 2,7 Millionen Euro. Der Gewinn wurde zur Stärkung des Eigenkapitals verwendet, das liegt nun bei rund 9,2 Millionen Euro.

„Wir sind unsere schrittweise Entwicklung auch in der abgelaufenen Saison weiter gegangen – wobei dieser Schritt in der Saison 15/16 in vielen Bereichen erfreulicherweise ein ziemlich großer war“, erläuterte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. Zu dem Rekordergebnis haben neben den höheren TV-Erlösen aufgrund der besseren Platzierung in der Fernsehgeldtabelle und den erneut gestiegenen Merchandising-Einnahmen auch ungeplante Transfererlöse beigetragen., meldete der Verein weiter.

Neben den Geschäftszahlen gab es auch Wahlen. Der dreiköpfige Vorstand um FC-Präsident Werner Spinner und seine beiden Stellvertreter Harald („Toni“) Schumacher und Markus Ritterbach erhielt von den knapp 2200 anwesenden Vereinsmitgliedern eine überwältigende Mehrheit. Ihre Amtszeit wurde damit bis zum Jahr 2019 verlängert.

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