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Pokalentscheidung im Rheinenergie-Stadion

Geißböcke mauern sich zum Sieg nach Verlängerung

27. Oktober 2016 | 00:30 | red
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Der 1 .FC Köln hat am gestrigen Mittwochabend in einer nahezu ausgeglichenen Partie 2:1 nach Verlängerung gewonnen. Nun steht der Geißbockclub im Achtelfinale. Logo: 1. FC Köln

Der 1. FC Köln steht im Achtelfinale des DFB-Pokals. Am gestrigen Mittwochabend erkämpften sich die Gastgeber gegen die TSG Hoffenheim einen 2:1-Heimsieg. Den entscheidenden Treffer markierte Anthony Modeste.

Das Team von Cheftrainer Peter Stöger holte sich jedoch einen frühen Dämpfer. Bereits in der achten Spielminute erzielte Benjamin den Führungstreffer für die Gäste aus Sinsheim. Nach Vorarbeit von Hoffenheims Süle schraubte sich der Innenverteidiger der Hoffenheimer am höchsten und traf unhaltbar für FC-Keeper Timo Horn. Die Kölner waren zunächst etwas ratlos gegen gut aufgestellte Gäste. Die sind in der Bundesliga auch nach acht Spielen weiterhin ungeschlagen.

Und tatsächlich hatten zunächst nur die Gäste nennenswerte Torabschlüsse. Der FC kam kaum gefährlich vor das Tor des Gegners. Erst nach etwas mehr als einer halben Stunde legte Artjoms Rudnevs auf Anthony Modeste ab. Dessen Schuss ging zwar deutlich am Tor vorbei, war aber der erste wirklich erwähnenswerte Schuss. Das wirkte und Köln wurde nun besser. In der 36. Minute hämmerte dann Kölns Marcel Risse das Spielgerät aus mehr als 30 Meter auf das Hoffenheimer Tor. Sehr zur Freude der FC-Fans war das zugleich der Ausgleich. Und in der 42. Minute hatte es Kölns Torjäger Anthony Modeste auf dem Kopf, sein Team in Führung zu bringen. Doch sein Kopfball strich knapp am Tor vorbei. So ging es in die Kabine.

Entscheidung erst in der Verlängerung

Im zweiten Durchgang neutralisierten sich beide Mannschaften zunächst. Es gab kaum Annäherungen an das Tor, beide Teams zeigten, warum sie in der aktuellen Bundesliga-Tabelle oben stehen. Den ersten gefährlichen Schuss registrierten die Statistiker erst in der 66. Minute. Hoffenheims Wagner legt präzise ab auf seinen Mannschaftskollegen Amiri, doch dessen Schuss aus 16 Metern kann Horn parieren.

Doch dann ließ das Tempo in der Partie merklich nach, erst in der beginnenden Schlussphase wurde es wieder spannend und mit Torszenen. So parierte TSG-Keeper Baumannn in der 76. Minute einen Schuss des starken Kölners Risse gerade noch. Rudnevs konnte sich auch hier als Vorbereiter auszeichnen. Ohne weitere größere Chance endete die zweite Halbzeit nach drei Minuten Nachspielzeit 1:1-Unentschieden.

Kurz nach Wiederanpfiff kam dann der große Auftritt des Kölner Goalgetters. Im ersten Angriff der Verlängerung konnte Kölns Pawel Olkowski sich auf der rechten Seite durchsetzen. Seine Flanke wurde dabei noch leicht vom Ex-Kölner Kevin Vogt abgefälscht. Der Ball landet auf der Brust von Modeste, der ihn so über die Linie bugsiert. In seinem Torjubel erinnerte der Franzose an seinen Mannschaftskollegen Leonardo Bittencourt, der nach gerade überstandener Verletzung erneut ins Lazarett der Kölner Mediziner zurückkehrt. Er hielt sein Trikot hoch.

In der Folge reagierte nun FC-Trainer Stöger, indem er gleich zwei Defensivspieler ((Dominic Maroh in der 98. und Dominic Heintz in der 105. Minute gegen die beiden Offensivkräfte Simon Zoller und Artjom Rudnevs auswechselte. Die Hoffenheimer hatten nun zwar ein optisches Übergewicht. Richtig in Gefahr bringen konnten sie den Gastgeber aber nicht mehr. Nachdem Vargas für Hoffenheim in der 119. Minute die letzte Gelegenheit versiebte, war nach zwei Minuten Nachspielzeit endlich Schluss. Der 1. FC Köln hat mit diesem Heimsieg das Achtelfinale erreicht. Kommendes Wochenende ist dann wieder Liga-Alltag für die Geißböcke.

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