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Womens Run 2016 mit prominenter Unterstützung

Brombeeren-Läuferinnen haben jecke Patinnen

12. Juli 2016 | 15:00 | red
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Die Funky Marys machen mit. Das Brombeer-T-Shirt haben sie schon. Bis zum 13. August bereitet ein professioneller Lauftrainer die Bandmitglieder auf die Fünf-Kilometer-Strecke vor. Bild: Köln Nachrichten

Die Funky Marys sind ein Begriff in Köln. Nicht nur zur Karnevalszeit sorgen die fünf Mädels mit ihren Auftritten für gute Stimmung. Auch beim heutigen Foto-Shooting hatten sie viel Spaß, wenn auch nur zu viert.

Denn die vier sind die jüngsten Unterstützerinnen des alljährlichen Womens Run. An diesem Laufwettbewerb stehen nicht die Spitzenzeiten im Vordergrund, sondern vor allem der Spaß. In der inzwischen neunten Ausgabe (Premiere in Köln war 2008) sind 10.000 Plätze vorgesehen, die sich zu jeweils gleichen Teilen auf die fünf oder acht Kilometer lange Rundstrecke machen. Start und Ziel sind am Kölner Tanzbrunnen im Stadtteil Deutz. Und genau hier fand am heutigen Dienstag auch das Foto-Shooting statt.

In Köln ist es etwas ganz Besonderes, vor dieser Kulisse und über die Rheinbrücken zu laufen“, meint Frontfrau Andrea Schöneborn. Zusammen mit Schwester Yvonne und den beiden Funky Marys Alexandra Eisenkopf und Ina Dahlenburg (Tabea Scholdan fehlte ebenso wie die sechste Funky Mary) präsentierten sich die vier heute vor dem sommerlichen Postkartenpanorama des Doms. Und weil die vier zwar reichlich Bühnenerfahrung, aber keinerlei läuferische Erfahrungen haben, stellten die Organisatoren ihnen einen richtigen Lauftrainer an die Seite.

Michel Labsch ist in Sachen Ausdauersport „Vor zwölf Jahren habe ich mit Sport angefangen“, erzählt der Triathlet, der gerade erst von einem „Iron Man“-Wettkampf erfolgreich nach Köln zurückgekehrt ist. „Die Mädels sind ja fit, immerhin tanzen und singen sie auf der Bühne. Es geht also vor allem darum, dass sie bei ihren Vorbereitungen besitmmte Zeitintervalle laufen und dabei immer länger laufen, beschreibt der ausgebildete Lauftrainer sein Vorgehen.

Die vier Funkys bestätigten, dass sie eine solch lange Distanz bisher noch nie gelaufen sind. „Wir sind alle nicht im Training. Das ist eine gute Gelegenheit, den Inneren Schweinehund zu überwinden“, räumt Frontfrau Andrea ein. „Der Spaß steht bei uns aber im Vordergrund“, ergänzt Yvonne Schöneborn. Ein besonderes Highlight wird ein öffentliches Probetraining mit Weitsprung-Weltmeisterin Heike Drechsler sein. Das findet in der kommenden Woche statt und war Bestandteil einer Auslosung. Die vier haben spontan zugesagt, so dass dieses Probetraining noch an Attraktivität gewinnt.

Die Kölschen Sängerinnen werden im Rahmen der Veranstaltung noch eine andere Aufgabe übernehmen. Sie werden am Tag der Veranstaltung in einer Jury sitzen und gemeinsam mit den anderen Juroren das originellste „Brombeer-Kostüm“ prämieren. „Das ist in Köln immer das Highlight. In keiner anderen Stadt ist das ein solcher Selbstläufer“, bestätigte Stephanie Fahnemann, die als Eventmanagerin das Laufevent betreut.

Womens Run – Köln war Nummer zwei und ist jetzt Nummer 1

Der Womens Run startete im Jahr 2006 in Frankfurt am Main, zwei Jahre später war Premiere in der Domstadt. Mit 10.000 Läuferinnen ist es die größte Veranstaltung unter den inzwischen sechs Standorten, an denen Frauenläufe im Brombeer-Kostüm stattfinden, bestätigte Fahnemann.

Neben Köln und Frankfurt am Main gibt es den Womens Run noch in Hamburg, Berlin, Stuttgart und München. Bundesweit werden in diesem Jahr etwa 31.000 Frauen teilnehmen. In Köln ist die Fünf-Kilometer-Strecke bereits ausgebucht. Wer noch mitmachen will, sollte sich beeilen. Nach Angaben der Organisatoren sind derzeit nur noch knapp 800 Plätze auf der Acht-Kilometer-Strecke frei.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden sie auch im Internet unter: www.womensrun.de.

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