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Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften in Leipzig

Zwei Titel gehen nach Köln – einer pro Verein

28. Februar 2016 | 20:00 | red
Die neue deutsche Meisterin im Hallen-Weitsprung heißt Alexandra Wester.  Bild: ASV Köln

Die neue deutsche Meisterin im Hallen-Weitsprung heißt Alexandra Wester. Bild: ASV Köln

Die beiden Kölner Leichtathletik-Vereine ASV Köln und LT DSHS werden mit jeweils einem Titel aus Leipzig zurückkehren. Bei den heute zu Ende gegangenen Titelkämpfen in der sächsischen Metropole holten sich Alexandra Wester vom ASV Köln im Weitsprung und Lara Hoffmann über die 400 Meter die Meistermedaille.

Deutschlands beste Weitspringerin heißt Alexandra Wester. Trotz ihrer erst 21 Jahre ist der Neuzugang des ASV Köln der Shooting-Star, nicht zuletzt dank ihrer bisherigen Bestweite von 6,95 Meter, die sie erst vor wenigen Tagen sprang. Nun bereitet wird sie sich auf die Hallen-Weltmeisterschaft im US-amerikanischen Portland vorbereiten. Die Qualifikationsnorm hatte sie bereits mit ihrem Sprung beim ISTAF-Finale in Berlin geschafft.

Aber auch beim Leichtathletik-Team der Deutschen Sporthochschule (LT DSHS) gab es Grund zum Jubeln. Auf der 400-Meter-Strecke holte die Kölnerin Lara Hoffmann den Titel in neuer, persönlicher Bestzeit von 53,41 Sekunden. Sie blieb damit nur vier Hundertstel vor ihrer Vereinskameradin Frederike Möhlenkamp, die in diesem Rennen die Silbermedaille holte.

Sehr gute Platzierungen und persönliche Bestleistungen

Die neue deutsche Meisterin über 400 Meter heißt Lara Hoffmann und startet für das Leichtathletik-Team der Deutschen Sporthochschule LT DSHS. Bild: Beautiful Sports/Axel Kohring

Die neue deutsche Meisterin über 400 Meter heißt Lara Hoffmann und startet für das Leichtathletik-Team der Deutschen Sporthochschule LT DSHS. Bild: Beautiful Sports/Axel Kohring

In der Besetzung Möhlenkamp, Hoffmann, Salterberg und Lena Naumann holte das Quartett der LT DSHS zudem in 1:36,62 Minuten die Bronzemedaille. Auch sonst konnten die Kölner Athleten durchaus zufrieden sein. Etwas unglücklich war wohl Robert Polkowski. Der Sprinter der LT DSHS lief im Endlauf über die 60-Meter-Kurzdistanz starke 6,69 Sekunden. Doch weil gleich drei Läufer diese Zeit liefen, entschied das Fotofinish und hier wurde der Kölner zum Vierten erklärt. Peter Emelieze kam in 6,70 Sekunden nur einen Wimpernschlag später ins Ziel, wurde gar nur Sechster.

Weitere starke Ergebnisse waren der überraschende, fünfte Platz von Florian Weeke. Der erzielte in 48,05 Sekunden im Vorlauf eine neue Bestzeit. Zwar konnte er dieses Niveau in seinem Endlauf nicht ganz halten. Aber in 48,85 Sekunden wurde er starker Fünfter. Die Hochspringerin Alexandra Plaza verpasste die Medaillenränge mit übersprungenen 1,83 Meter ebenfalls nur knapp und wurde Vierte. Linda Wrede zeigte im 1500-Meter-Finale eine gute Form und viel Kampfgeist. Ihr Zeit von 4:42,30 Minuten reichte für Platz sieben. Im Vorlauf hatte die Kölner Mittelstrecklerin in 4:31,25 Minuten sogar einen neuen Vereinsrekord für die LT DSHS erzielt.

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