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Düsseldorfer Richter haben Herz für satirische Wanderhure
6. August 2014 | 19:30 | red

Der Bestseller-Titel „Wanderhure“ ist nicht sakrosankt – er darf auch für eine Satire benutzt werden. Das hat am Dienstag das Oberlandesgericht Düsseldorf entschieden und damit ein Urteil des Landgerichts aufgehoben. Gegner vor Gericht: Der Dresdner Kleinverlag Voland & Quist und der Verlagsriese Droemer Knaur.



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Stadtmuseum nach Blitzschlag wieder geöffnet
1. August 2014 | 09:00 | red

Ab dem heutigen Freitag ist das Kölnische Stadtmuseum wieder für Besucher geöffnet. Am vergangenen Dienstag war durch einen Blitzschlag die Brandmeldeanlage irreparabel geschädigt worden, weshalb das Haus aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste.



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Fluch oder Segen? Führung zu „Neophyten“
29. Juli 2014 | 10:00 | red

Ursprünglich in Indien beheimat, gehört das Drüsige Spingkraut inzwischen zum festen Bestandteil der deutschen Flora. Insbesondere an Gewässerufern hat es heimische Pflanzen verdrängt. Sind solche „Nephyten“ – wozu auch der Riesenknöterich gehört – Segen oder Fluch?



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Neues Opernquartier: Jetzt sind die Straßen dran
24. Juli 2014 | 15:00 | red

„Endlich wird der Stadtmittelpunkt aufgewertet“, freut sich Tim Cremer, der neue Vize-Bürgermeister des Stadtbezirks Innenstadt. Wenn im Herbst des nächsten Jahres die sanierten Oper und Schauspiel wieder eröffnet werden, werden auch die Straßen ringsum – mit Ausnahme der Nord-SüdFahrt – und der Offenbachplatz eine „neue, attraktive Aufenthaltsqualität“ haben. Das verspricht jedenfalls Klaus Harzendorf, Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik. In diesen Tagen beginnt der Umbau.



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NN Theater-Festival: Heimspiel mit „Liebe“
23. Juli 2014 | 09:30 | red

„In seinem Garten liebt Don Perlimplin Belisa“ heißt das Stück von Federico Garcia Lorca im Original etwas ausführlich. „Liebe“ heißt es kurz und knapp, wenn es das Kölner „NN Theater“ auf die Bühne bringt. Zum Start des alljährlichen Festivals im Südstadt-Friedenspark hat es kommenden Donnerstag Premiere.



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Neuer Fall für Kommissarin Ina Weiz
22. Juli 2014 | 09:45 | red

Ein Tourist beobachtet durch sein Fernrohr einen Mord. Doch die Polizei findet keine Leiche. Der Anfang von „Eifler Neid“ lässt – nach einem Prolog – an den Kultfilm „Blow up“denken. Doch was bei Michelangelo Antonioni zu einer Auseinandersetzung mit der Macht der Bilder wird, entwickelt sich bei Elke Pistor zu einem handfesten Krimi.



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GAG übergibt Fotoschatz an SK Stiftung Kultur
18. Juli 2014 | 07:00 | red

Mit ihrem Haus-Architekten Wilhelm Riphahn setzte die Kölner Wohnungsbaugesellschaft GAG im ersten Drittel des 20. Jahrhundert Maßstäbe im Siedlungsbau. Dokumentieren ließ sie die Häuser von den Fotografen Werner Mantz und Hugo Schmölz. Die setzten mit ihrer Arbeit Maßstäbe für die Architekturfotografie. Am Donnerstag übergab die GAG ein Konvolut von 1509 Abzügen und 15 Glasnegativen als Dauerleihgabe an die Photographische Sammlung der SK Stiftung Kultur.

Im Stil der neuen Sachlichkeit hielten Mantz und Schmölz den Bau der Siedlungen fest: nüchtern, mit klaren Schwarzweiß-Kontrasten und strenger Komposition. Ihre Fotos vom Blauen Hof, von der Weißen Stadt, von Bickendorf II oder der Naumannsiedlung gelten heute als Ikonen der Fotokunst.

Lange wurden die Fotos – alle etwa im Format DIN A 5, aufgezogen auf Pappe – nur als Dokumente zur Unternehmensgeschichte behandelt – und im Firmenarchiv vergessen. Erst in den letzten Jahren wurden einzelne Aufnahmen auch herangezogen, wenn es bei der Renovierung der Häuser um Denkmalschutz ging.

Erst vor drei Jahren stieß man wieder auf die Kästen und erkannte den Wert des Inhalts als Fotokunst. Der Versuchung, sie teuer zu verkaufen, widerstand man. Die Entscheidung, den Schatz nun der Stiftung der Stadtsparkasse KölnBonn zu übergeben, fiel nicht nur, weil man sich von anderen gemeinsamen Projekten kannte.

Werner Mantz und Hugo Schmölz passen gut zum Nachlass von August Sander



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Neues Zuhause für Fische aus dem Volksgarten-Weiher
16. Juli 2014 | 18:30 | red

Ein stehendes Gewässer, warmes Wasser, viele Pflanzen – und vor allem viel Brot, dass beim verbotenen Füttern der Enten für sie übrig bleibt: Das lieben Pflanzenfresser wie Karpfen, Rotaugen, Schleien und Giebel im Volksgarten-Weiher und vermehren sich reichlich. Doch zu viele dieser Pflanzenfresser sind nicht gut – deshalb wurden am Mittwoch rund 200 Kilo Fische herausgefischt und ins Vorgebirge umgesiedelt.

Mitglieder des Coelner Angel- und Gewässerschutzvereins, der den Weiher von der Stadt gepachtet hat, hatten erste Anzeichen für das drohende Umkippen des Gewässers durch die hohen Temperaturen und das damit verbundene Fischsterben durch Sauerstoffmangel schon vor einiger Zeit festgestellt.

Sie alarmierten das Grünflächenamt, dieses beauftragte den Rheinischen Fischerverband mit dem Abfischen.

Rund 200 Kilo Lebendfisch wurden mit Elektrofischerei gefangen und umgesiedelt



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artothek zeigt die beste „new position“
15. Juli 2014 | 08:30 | red

„New positions/Neue Positionen“ ist seit über 30 Jahren ein fester Bestandteil der Kunstmesse artcologne: Im April stellen dort 19 Galerien aus sieben Ländern junge Künstler vor. Der „beste“ – so entschied eine Jury – von ihnen war Zbynek Baladran. Er erhielt den „Audi Art Award“, der mit 10.000 Euro und einer Ausstellung in der artothek dotiert ist.



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KVB-Linie 133: In einem Jahr nur noch E-Busse
11. Juli 2014 | 16:00 | red

Die deutschen Busbauer MAN und Daimler zeigten kein Interesse. Im niederländischen Eindhoven wurde die KVB dann fündig: Das Unternehmen VDL liefert in 52 Wochen den ersten von acht E-Gelenkbussen. Genauso so, wie ihn das Kölner Verkehrsunternehmen braucht. Am heutigen Freitag wurde der Vertrag dann unterzeichnet.

2015 wird dann die Linie 133 zwischen Südfriedhof und Breslauer Platz ganz auf die Busse mit Elektromotor umgestellt. Nicht nur die E-Gelenkbusse werden die ersten weltweit sein, auch, dass eine ganze Linie auf E-Busse umgestellt werde, sei eine Weltpremiere, sagte KVB-Technik-Vorstand Jörn Schwarze.

Deshalb werde sich auch das Landesverkehrsministerium sich – die Höhe wird noch bekannt gegeben – an den Gesamtkosten des Modellprojekts von rund sechs Millionen Euro beteiligen. In dieser Summe ist auch die Umstellung des Werkstätten enthalten. Während ein konventioneller, mit Dieselmotor betriebener Bus gut 400.000 Euro kostet, sind die neuen Modelle mit etwa 300.000 Euro pro Fahrzeug deutlich günstiger.

KVB-Technik-Vorstand Jörg Schwarze: Mehrkosten sind langfristig gut angelegt



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