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So gelingt das perfekte Motivationsschreiben

10. November 2016 | 09:15 | ad
Bild: iStock/Antonio Guillem

Individuell und ausdruckssrark, so sollte ein Motivationsschreiben aufgesetzt werden. Bild: iStock/Antonio Guillem

Ein ausdrucksstarkes Motivationsschreiben kann, einer Bewerbung beigelegt, den Unterschied zwischen dem Antritt des Traumjobs und einer Absage ausmachen. Es gilt, sich und seine eigenen Stärken von der besten Seite zu zeigen. Die Experten von BigKarriere wissen, worauf in Motivationsschreiben und Anlagen geachtet werden sollte – und welche No-Gos Bewerber vermeiden sollten.

„Ich bewerbe mich auf folgenden Job, weil“ ist einer der Einstiege in das Motivationsschreiben, der Personaler zum Beiseitelegen der Unterlagen verführt. Wie auch bei dem allgemeinen Anschreiben gilt: Der erste Satz zählt. Sitzt er nicht, wirkt lustlos und gezwungen, gibt es für Arbeitgeber keinen Grund, weiterzulesen. Was hart klingt, hat Prinzip. Zeigt der Arbeitnehmer bereits im Motivationsschreiben kein echtes Interesse an der Stelle, ist in der Regel auch der Antritt selbiger von Lustlosigkeit geprägt.

Motivationsschreiben dienen dazu, dem Unternehmen, bei dem sich der Bewerber um einen Job bemüht, einen Eindruck von dessen Fähigkeiten zu geben. Das Schreiben gehört nur dann in die Bewerbungsmappe, wenn Stelle und Unternehmen es ausdrücklich verlangen. Ebenso wie der Aufbau des Lebenslaufes bestimmten Regeln folgt, steckt auch hinter dem perfekten Anschreiben ein System, das es für Bewerber zu verstehen gilt.

Regeln für ein gutes Motivationsschreiben

Das Motivationsschreiben ersetzt nicht das Bewerbungsschreiben. Dieses liegt in Briefform auf der Mappe auf und enthält erste Stichpunkte, wie der Bewerber auf die Ausschreibung gestoßen ist, weswegen er sich um den Job bewirbt und welche Anlagen er beifügt, um zu überzeugen. Die Motivation ist eine dieser Anlagen. Sie wird als dritte Seite nach Bewerbungsschreiben und Lebenslauf angefügt und sollte stilistisch zu den anderen Dokumenten passen.

Das Schreiben ist kurz und prägnant formuliert, Aufzählungen sind möglich. Idealerweise wird in wenigen Sätzen erklärt, warum der Bewerber zum Hauptgewinn für das Unternehmen wird. Zwei Din-A4-Seiten stellen das absolute Maximum des Umfangs dar. Davon entfällt ein Teil des Schreibens auf den korrekten Briefkopf. Die Anschrift des Unternehmens muss hier nicht erneut erscheinen, die Kontaktdaten des Bewerbers in jedem Fall. Wer mehr zu erzählen hat, als auf zwei Seiten Platz findet, findet in einem Vorstellungsgespräch eventuell die Zeit dafür. Das Dokument ist nach Einleitung, Hauptteil und Schluss in drei Teile strukturiert. Weitere Infos zum perfekten Aufbau des Bewerbungsschreibens, finden Sie hier auf BigKarriere.

Kenntnisse, Referenzen und Erfahrung können aufgegriffen werden. Dabei sollte die fachliche Qualifikation im Vordergrund stehen. Personaler möchten keine Lebensgeschichte lesen und nichts über Hobbies erfahren, die mit dem Job in keiner Verbindung stehen. Eigenlob und penetrante Hinweise auf die Einzigartigkeit der eigenen Person sollten ebenfalls vermieden werden. Der Empfänger sollte bei Bewerbungen auf eine Assistenz- oder Mitarbeiterstelle nicht das Gefühl haben, hier bewerbe sich die nächste, von sich zu stark überzeugte, Führungskraft. Stattdessen ist es ihnen wichtig, einen, für neue Aufgaben offenen, teamfähigen Bewerber kennenzulernen, den sie gern zu einem Vorstellungsgespräch laden würden. Dieses Ziel, das persönliche Kennenlernen, sollten sich Bewerber beim Verfassen ihres Motivationsschreibens stets vor Augen halten.

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