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Gamescom in Köln

Achte Ausgabe der Kölner Spielemesse vor neuen Rekorden

16. August 2016 | 11:00 | red
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Morgen geht es los. Dann öffnet die Spielemesse Gamescom. Nach einem Fachbesuchertag geht es am Donnerstag auch für Spielefans rund. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Die Erfolgsgeschichte der internationalen Leitmessen für die Spieleindustrie, Gamescom, geht weiter. Am morgigen Mittwoch öffnen die Pforten und die Veranstalter rechnen mit neuen Rekordmarken.

Schon das Angebot lässt Einiges erwarten. Rund 20 Jahre nach dem ersten Hype steht nun wieder das Thema Virtual Reality ganz weit oben auf der Agenda. Gleich mehrere große Spieleanbieter setzen auf diese nicht ganz neue, dafür aber inzwischen massentaugliche Art der Visualisierung komplexer Daten.

Und mit mehr als 800 Ausstellern sind auch in diesem Jahr wieder – bis auf Apple, die traditionell keine Messen als Aussteller aufsuchen – alle namhaften Anbieter von Games am Rhein. Die Ausstellungsfläche ist ebenfalls weiter ausgebaut worden und mit den Parallelveranstaltungen wie dem Kongress der Spieleentwickler haben die Kölnmesse und der informelle Träger, der Bundesverband Interaktive Unterhaltungsmedien (BIU), einen Kompetenzschwerpunkt geschaffen.

Nach anfänglich 250.000 Besuchern bei der Erstausgabe im Jahr 2009 sollen es in diesem Jahr bis zu 100.000 mehr werden, die die Gamescom besuchen, zuzüglich derjenigen, die am Wochenende zum Drumherum in die Kölner City koimmen. Längst hatte das Beherbergungsgewerbe den Ausverkauf der eigenen Kapazitäten gemeldet, viele Besucher müssen – wenn überhaupt – weit außerhalb der Kölner Stadtgrenzen nächtigen. Denn mit mehr als 100.000 Besuchern wird auch das ab Freitag stattfindende Gamescom-Festival in der Kölner City zusätzliche Gäste anlocken. Vor allem auf dem Hohenzollernring zwischen Rudolf- und Friesenplatz gibt es eine bunte Mischung aus Spiel, Spaß und Unterhaltung, vornehmlich auf den drei Bühnen entlang der Wegstrecke sowie auf dem Neumarkt.

Die Verantwortlichen sehen die Gamescom weiterhin auf der Erfolgsspur. Denn neben den Spieleanbietern wird die Games-Branche auch zunehmend für andere Branchen interessant. Das Schlüsselwort lautet hier Gamification. Damit gemeint ist die Übertragung der Prinzipien von Spielen auf Anwendungen in der Business-Welt oder Schulungs- und Weiterbildungskonzepte. Innovation oder kreatives Problemlösen ist schließlich nach der Theorie der Pädagogischen Psychologie vor allem von zwei Dingen abhängig, einer tiefen, fundierten Wissensbasis und einem spielerischen Umgang damit.

Weitere Informationen zu den Ausstellern und dem Kongressprogramm finden sie auch im Internet unter: www.gamescom.de.

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